Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Zuschauer: 44.000 · Schiedsrichter: Alois Wieser

» Rückspiel: Dortmund - Duisburg 0:0

Dortmund vor - Meiderich nach der Halbzeit überragend

Zuerst ohne Mittel gegen Konietzka. Nach der Pause federführender Antreiber: Johann Cichy
Die Zuschauer im Wedau-Stadion sahen zwei unterschiedliche Halbzeiten. Meiderich bekam im ersten Durchgang nur wenig Spielfluss gebacken. Zudem verstand es der erstmals wieder eingesetzte Danzberg nicht, die Abwehr ähnlich gekonnt zu organisieren, wie es der aktuell verletzte Preuß zuletzt vermochte. Da auch Cichy und Nolden die Kreise von Schmidt und Konietzka wenig limitierten, erspielten sich die Borussen zuerst die Vorteile. Ein Steilpass von Emmerich auf Konietzka, der aus acht Metern traf, eröffnete die Torliste (4.). Cichy riskierte in der 20. Minute einen fahrlässigen Rückpass, den Emmerich erlief, Heidemann umspielte und das 2:0 des BVB markierte. Dass Versteeg kurz darauf durchbrach, von Tilkowski gefoult wurde und Nolden den Strafstoß sicher verwandelte (23.), änderte wenig an den Kräfteverhältnissen dieser Spielphase. Nachdem Walenciak kurz darauf den Ausgleich verpasste, konterte Dortmund erneut geschickt über Schmidt und Wosab. Dessen Heber-Vorlage verwandelte Konietzka zum 3:1. Kurz vor der Pause gerieten Lotz und Tilkowski kurz aneinander, doch die Gemüter beruhigten sich spätestens mit dem Halbzeitpfiff.

Mit kaum erwarteter Moral und wütenden Angriffsaktionen meldete sich der MSV nach der Pause zurück. Die Borussen wurden tief in die eigene Hälfte zurückgedrängt und kamen kaum noch zu Entlastungsangriffen. Vor allem das Trio Cichy, Nolden und Krämer übernahm die Regentschaft im Mittelfeld und Dortmund blieb nur noch die Abwehrschlacht. Walenciak überwand Tilkowski in der 52. Minute mit einem Roller, der kurioserweise zuvor auch drei BVB-Abwehrspieler passiert hatte: 2:3. Das 3:3 verpasste drei Minuten später der aufgerückte Danzberg nach einer Krämer-Flanke nur knapp. Dann rettete Kurrat vor dem einschussbereiten Versteeg (62.), denn die Partie lief weiterhin einseitig in Richtung Borussen-Tor. Ein Gewaltschuss von Lotz (66.) aus 20 Metern verhalf dem MSV dann doch noch zum Ausgleich. Das Tempospiel forderte in der Schlussphase jedoch seinen Tribut. Beide Teams wussten das Remis zudem mittlerweile zu schätzen und hielten es dann auch bis zum Abpfiff.

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Spieltag

12. Spieltag

Samstag, 23.11.1963 K'lautern2:1 Braunschweig
Samstag, 23.11.1963 Karlsruhe1:1 Bremen
Samstag, 23.11.1963 Münster2:2 Schalke
Samstag, 23.11.1963 Nürnberg2:2 Köln
Samstag, 23.11.1963 Hertha BSC3:2 Saarbrücken
Samstag, 23.11.1963 Meiderich3:3 Dortmund
Samstag, 23.11.1963 Hamburg1:1 Stuttgart
Samstag, 23.11.1963 Frankfurt5:2 TSV 1860

„Die Gegner spielen mit fünf Mann und wir mit elf.”

— Axel Kruse auf die Frage wie Hertha auch mal gewinnen kann