Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Zuschauer: 18.000 · Schiedsrichter: Werner Treichel

» Hinspiel: Frankfurt - Braunschweig 3:0

0:3
(0:2)
0:1 Huberts (27., Foulelfmeter)
0:2 Solz (34.)
0:3 Huberts (49., Kopfball)
Vorlage:Solz

Braunschweig verharrte tief in der Krise

Einer der federführenden Antreiber im Mittelfeld: Alfred Horn
Nicht die Hausherren-Eintracht, sondern die hessischen Namensvetter kontrollierten die Partie praktisch vom Anstoß weg. Horn und zwei Mal Solz hatten die ersten Möglichkeiten auf dem Schlappen, ihr Visier jedoch noch nicht genau ausgerichtet. Dass der Braunschweiger Sturm in der Rückrunde ohne Gerwien bereits schwächelte, war eine Tatsache, setzte sich aber auch gegen Frankfurt unvermindert fort. Bundesliga-Neuling Paulsberg auf Rechtsaußen sah gegen Weilbächer kein Land, Moll pflegte seine Formkrise ein weiteres Mal und Saalfrank spielte "Mr. Fehlpass". Blieben noch Dulz und Weschke, die wenigstens punktuell für etwas Gefahr sorgten. Das war jedoch zuwenig, um die Frankfurter zu gefährden. Bei denen ragte das linke Sturm-Tandem Huberts/Solz heraus, die Schmidt und Brase nach Lust und Laune umkurvten. Brases Foul in der 27. Minute gegen Solz - nach einer ereignislosen Spielphase - hätte vielleicht nicht jeder Schiedsrichter gepfiffen. Das war Huberts jedoch beim Elfer egal: 1:0 für die Hessen. Glücklich auch das 2:0 durch Solz, der nach einem Getümmel vor Jäcker an den Ball kam und abzog - Meyer fälschte unerreichbar für Braunschweigs Keeper ab (34.).

Da das 3:0 durch einen Kopfball von Huberts nach einer Flanke seines Sturmpartners Solz bereits vier Minuten nach der Pause fiel, steigerte sich das Niveau in der zweiten Halbzeit auch nicht mehr großartig. Die Niedersachsen lieferten ihre schlechteste Heimleistung in der Bundesliga ab und Frankfurt brauchte wahrlich nicht ans Limit gehen, um diesen Vorsprung zu bewahren. Zwar spielte die Oßwald-Elf nach dem 3:0 feine Kombinationen im Mittelfeld, doch der große Zug zum Tor steckte nicht mehr in diesen Aktionen. Braunschweigs Team versuchte in den letzten zwanzig Minuten noch einmal Druck zu machen - immerhin stimmte die Kondition - doch es ging ihnen jegliche Kreativität ab. Torwart Loy brauchte demzufolge nur einmal in 90 Minuten wirklich ernsthaft eingreifen, als er in der 74. Minute einen Saalfrank-Schuss abwehrte. Fazit: So wie Braunschweig an diesem Tag spielen Absteiger.

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Spieltag

20. Spieltag

Samstag, 15.02.1964 Braunschweig0:3 Frankfurt
Samstag, 15.02.1964 Dortmund3:2 Karlsruhe
Samstag, 15.02.1964 Meiderich1:0 Bremen
Samstag, 15.02.1964 Hamburg3:1 Schalke
Samstag, 15.02.1964 K'lautern2:1 TSV 1860
Samstag, 15.02.1964 Köln3:1 Hertha BSC
Samstag, 15.02.1964 Nürnberg2:0 Saarbrücken
Samstag, 15.02.1964 Stuttgart0:3 Münster

„Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel”

— Erich Ribbeck nach dem EM-Qualifikationsspiel Deutschland - Türkei