Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Zuschauer: 40.000 · Schiedsrichter: Karl Riegg

» Rückspiel: Hertha BSC - Hamburg 1:2

1:0 Kreuz (24.)
2:1 Seeler (57.)
3:1 Seeler (60.)
4:1 Giesemann (61.)
5:1 Dörfel, Charly (70.)
5:1
(1:1)

In 13 Minuten Hertha an die Wand gespielt

Absolvierte ein glänzendes Bundesliga-Debüt als Außenläufer: Harry Bähre
Das Spiel begann rasant. Innerhalb der ersten Spielminute mussten die Torhüter Schnoor und Tillich bereits gegen Klimaschefski bzw. Uwe Seeler parieren. Mit der Doppelbewachung für den Nationalmittelstürmer, neben Stopper Eder kümmerte sich auch Klimaschefski um Seeler - dafür orientierte sich Feader als Kreuz-Bewacher defensiver - versuchte die Hertha den HSV-Angriff lahmzulegen. Selbst machten die Gäste ordentlich Tempo, wobei Steinert nur von einer Fußabwehr Schnoors gebremst wurde (21.). Das erste Tor erzielte jedoch der HSV in Person seines Spielmachers Kreuz, der nach einem Dörfel-Solo aus 20 Metern gewaltig abzog und Tillich ohne Chance ließ (24.). Doch auch der frische Angriffsfußball der Herthaner wurde noch kurz vor der Pause belohnt: Kurze Ecke von Steinert auf Borchert, dessen Flanke Feader ins Toreck köpfte (45.).

Mit resolutem Angriffsspiel setzten die Hamburger nach der Rückkehr aus den Kabinen das Spiel fort, scheiterten jedoch mehrmals am glänzenden Tillich. Innerhalb von 13 Minuten nahmen die Gastgeber die Berliner dann doch noch regelrecht auseinander. Sage und schreibe vier Tore versenkten die Hanseaten zwischen Minute 57 und 70 im Gäste-Tor. Zuerst feuerte Uwe Seeler aus 20 Metern ins Netz (57.). Dann landete ein Kreuz-Freistoß vor den Füßen von Dieter Seeler, der nicht lange fackelte (60.), aber Glück hatte, dass Feader abfälschte. Eine Minute später vertändelte Schlesinger und Giesemann ließ sich ebenfalls nicht lange bitten (61.). Das 5:1 markierte Charly Dörfel (70.), der zuvor Rehhagel bei etlichen Flügelläufen schwindelig gespielt hatte. Gegen den Sturmwirbel standen die vorher nahezu gleichwertigen Berliner auf verlorenem Posten. Bei den Hamburgern überraschte vor allem der erstmals eingesetzte Harry Bähre, der mit blitzsauberen Pässen das HSV-Spiel befruchtete. Auch Dieter Seeler nutzte seinen Freiraum, den ihm Feader aufgrund der Kreuz-Beschattung hinterließ.

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Spieltag

6. Spieltag

Samstag, 05.10.1963 Meiderich3:0 TSV 1860
Samstag, 05.10.1963 K'lautern0:0 Münster
Samstag, 05.10.1963 Köln4:3 Bremen
Samstag, 05.10.1963 Stuttgart3:1 Saarbrücken
Samstag, 05.10.1963 Nürnberg2:4 Karlsruhe
Samstag, 05.10.1963 Hamburg5:1 Hertha BSC
Samstag, 05.10.1963 Braunschweig4:3 Schalke
Samstag, 05.10.1963 Dortmund3:0 Frankfurt

„Ich glaube, sein Problem liegt zwischen den Ohren.”

— Werner Hansch über Uwe Leifeld, nachdem dieser mehrerer hochkarätige Chancen vergeben hatte