Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Zuschauer: 22.000 · Schiedsrichter: Hermann Albrecht

» Hinspiel: Hertha BSC - Köln 3:0

1:1
(0:1)

Das ersehnte Tor war zuwenig

Traf nach 1.034 torlosen Minuten für den FC: Thomas Cichon
Der Bann wurde gebrochen, doch der Negativ-Rekord erreicht. Nach 1.034 torlosen Minuten schoss Kölns Abwehrrecke Thomas Cichon in der 75. Spielminute gegen Hertha BSC das lang ersehnte Tor. Doch es reichte zuletzt nur zu einer Punkteteilung. Viel zuwenig für den abgestürzten Traditionsclub aus der Domstadt. Das Team begann auch äußerst nervös und Hertha bestimmte das Spiel vor dem Wechsel weitestgehend. Belohnt wurden die Berliner für ihren allerdings auch nur mittelmäßigen Kick mit einem Kopfballtor (!) von Beinlich (12.), was die Kölner mit noch mehr Fehlpässen und sonstigen technischen Mängel quittierten. Da die Männer von der Spree mit weiterem Offensivspiel auch nicht sonderlich viel am Hut hatten, dröhmelte die Partie ohne Höhepunkte, nur von der Pause unterbrochen, in die 2. Hälfte hinein. Doch Trainer Funkel versuchte mit den neuen Angreifern Timm und Kurth den Umschwung. Mehr als das besagte Cichon-Tor sprang zwar nicht dabei heraus, es zeigte sich indes in den letzten zwanzig Minuten ein etwas befreiter aufspielender 1. FC Köln, dem in dieser Phase einzig die Durchschlagskraft im Sturmzentrum abging. Dennoch war der Abstieg der Westdeutschen bei nunmehr neun Punkten Rückstand wohl in trockenen Tüchern. Nachtrag: Leider musste Nationalspieler Marko Rehmer mit einem Außenbandabriss früh das Feld verlassen.
Spieltag

25. Spieltag

Samstag, 02.03.2002 Cottbus2:0 Schalke
Samstag, 02.03.2002 TSV 18602:0 Rostock
Samstag, 02.03.2002 Stuttgart0:2 Bayern
Samstag, 02.03.2002 Köln1:1 Hertha BSC
Samstag, 02.03.2002 Hamburg3:1 Nürnberg
Samstag, 02.03.2002 M'gladbach1:0 Bremen
Samstag, 02.03.2002 Freiburg2:2 Leverkusen
Sonntag, 03.03.2002 K'lautern3:2 Wolfsburg
Sonntag, 03.03.2002 Dortmund1:1 St. Pauli

„Ende der 30er Jahre war die Ausländerpolitik im Fußball eine ganze andere, damals spielten Kuzorra und Tibulski in der Nationalelf, polnische Einwandererkinder. So wird es wieder kommen, das müssen wir aktivieren.”

— Gerhard Mayer-Vorfelder