Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

(Bielefeld) · Zuschauer: 26.600 · Schiedsrichter: Michael Weiner

» Rückspiel: Schalke - Bielefeld 1:1

Bielefeld zu zehnt einfach besser

Verursachte einen Elfer und erzielte das Siegtor: Mamadou-Lamine Diabang
Ein Foul von Gerald Asamoah an Albayrak unterbrach in der siebten Minute eine unansehnliche, zerfahrene Eröffnungsphase. Der Gefoulte erzielt im zweiten Versuch (Ball war nicht freigegeben) das 1:0. Schalke agierte danach überlegter, passgenauer und auch gefährlicher. Somit gelang nicht nur der Ausgleich durch einen Varela-Elfmeter (19.), sondern vielfältige Möglichkeiten vor dem Hain-Tor. Besonders viel Glück hatte Arminia bei einem Sand-Kopfball gegen den Innenpfosten (34.). Ein Führung sprang für den spielstarken Gast vor der Pause jedoch nicht mehr heraus.

Nach dem Wechsel wurden die Bielefelder stärker, denn Brinkmann für Cha und der agile Vata als Schaltstation iniziierten erste durchdachte Angriffe. Elfmeter-Verursacher Diabang war es dann vergönnt, das 2:1 nach einem exzellenten Konter über Dammeier zu erzielen (68.). Zu diesem Zeitpunkt war die Arminia bereits auf zehn Mann dezimiert, weil Wichniarek nach einer "Schwalbe" Gelb-Rot erhalten hatte (56.). Die Neubarth-Truppe fand in der Folgezeit keine Mittel, die verstärkte Arminen-Abwehr in Gefahr zu bringen, weil Möller nachließ und keine weiteren Kreativkräfte auf Schalker Seite aufzufinden waren. Die Bielefelder Konter waren nun das Salz in der Spielsuppe, wobei Vata und Dabrowski gar das 3:1 auf dem Fuß hatten. Ein resümierend nicht unverdienter Erfolg der Möhlmann-Elf.
Spieltag

7. Spieltag

Samstag, 28.09.2002 Bielefeld2:1 Schalke
Samstag, 28.09.2002 Rostock1:2 Hannover
Samstag, 28.09.2002 Leverkusen2:1 Bayern
Samstag, 28.09.2002 Dortmund1:0 M'gladbach
Samstag, 28.09.2002 Cottbus0:1 Wolfsburg
Samstag, 28.09.2002 TSV 18601:0 Hertha BSC
Samstag, 28.09.2002 Hamburg3:2 Stuttgart
Sonntag, 29.09.2002 Bochum1:4 Bremen
Sonntag, 29.09.2002 Nürnberg1:0 K'lautern

„Ich habe immer gesagt, dass ich kein Dauerläufer bin, sonst könnte ich ja gleich beim Marathon starten.”

— Mario Basler