Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Zuschauer: 33.200 · Schiedsrichter: Knut Kircher

» Rückspiel: Hertha BSC - K'lautern 3:0

1:2 Klose (47.)
2:2 Klose (69.)
3:2 Tchato (77.)
4:2 Klose (79.)
4:2
(0:2)
0:1 Rafael (37.)
0:2 Knavs (45., Eigentor)

Klose war der Vater der Wende

Seine ungeheure Einsatzbereitschaft und drei Tore waren wesentliche Ursachen des FCK-Sieges: Miroslav Klose
Die Tabellenpositionen beider Teams und der damit aufgebaute Druck auf die Teams ließ die Nervosität der Anfangsphase verständlich erscheinen. Angriffsbemühungen wurden zumeist abgegrätscht oder waren so fehlerhaft bzw. durchsichtig angelegt, dass Tormöglichkeiten ausblieben. Lautern war als Heimteam naturgemäß etwas aktiver, doch Hertha stand stabil. Nach vorne bekamen die Berliner jedoch nicht einen Torschuss auf die Reihe. Das 1:0 für die Gäste in der 37. Minute fiel deshalb wie aus heiterem Himmel. Kiraly hatte weit abgeschlagen, Luizao per Kopf zu Rafael in die zentrale Spitze weitergeleitet, der mit einem dosierten Heber den herauslaufenden Wiese schlecht aussehen ließ. Als kurz vor dem Pausenpfiff Knavs bei einer Rettungsaktion den Ball vom Schienbein in den eigenen Torwinkel verlängerte, war das Spiel kurzfristig zugunsten Herthas gekippt.

Doch Kaiserslautern hatte einen optimalen Start in den zweiten Durchgang. Eine Nurmela-Flanke köpfte Klose in der 47. Minute an dem unentschlossenen Kiraly vorbei in die Tormitte. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide und schlug, nachdem Luizao in der 58. Minute an Wiese gescheitert war, in der Folgezeit endgültig zum Vorteil der Gastgeber um. Angetrieben vom besonders lauffreudigen Klose schwangen sich die Pfälzer zu mehr Initiative auf. Als Hertha in der 69. Minute den Ball nicht aus dem Strafraum herausbekam und dieser vor den Füßen Kloses landete, fackelte der Nationalstürmer nicht lange und glich aus. Es spielte nun nur noch die Heimmannschaft und selbst die Abwehrspieler schalteten sich in den Angriff ein. So war es mit Tchato ein Verteidiger, der links in den Strafraum einbrach und ins lange Eck traf (77.). Zwei Minuten später konnte Lincoln seelenruhig von der rechten Seite vor das Tor flanken, wo Klose mit einem klassischen Kopfballtreffer den Schlusspunkt setzte. Hertha hatte trotz der 2:0-Führung eine enttäuschende Vorstellung abgeliefert.

Startelf


TWTim Wiese (3,5)

AWThomas Hengen   (4)

AWAleksander Knavs  (4,5)

AWHervé Nzelo Lembi (4)

AWBill Tchato  (3)

MFDimitrios Grammozis (4)

MFMarian Hristov (3)

MFKamil Kosowski  (4,5)

MFMika Nurmela  (4)

MFLincoln  (2,5)

STMiroslav Klose    (1)

Reservebank


-Markus Anfang  (–)

-Stefan Malz  (–)

-Halil Altintop  (3)

 


(–) Bartosz Karwan-

(–) Fredi Bobic-

 Trainer


Huub Stevens
Spieltag

13. Spieltag

Samstag, 22.11.2003 TSV 18600:1 Bayern
Samstag, 22.11.2003 Dortmund2:2 Leverkusen
Samstag, 22.11.2003 Schalke0:1 Rostock
Samstag, 22.11.2003 Wolfsburg1:3 M'gladbach
Samstag, 22.11.2003 Stuttgart3:1 Hannover
Samstag, 22.11.2003 Bremen3:1 VfL Bochum
Samstag, 22.11.2003 Köln0:1 Hamburg
Sonntag, 23.11.2003 K'lautern4:2 Hertha BSC
Sonntag, 23.11.2003 Freiburg1:0 Frankfurt

„Das Beste in München ist immer das Mittagessen.”

— Gerhard Mayer-Vorfelder nach einer Niederlage bei den Bayern