Bundesliga

Frankfurt weiterhin im Rückrunden-Hoch

Bot im Werder-Trikot eine starke Leistung bei seinem künftigen Arbeitgeber Schalke 04: Mladen Krstajic
Aufgrund der Punkteteilung im Spitzenspiel Schalkes gegen Werder verkürzten die Bayern den Abstand zu den Bremern auf sieben Punkte. Bochum rückte zu Leverkusen auf. Frankfurt nahm im Kellerduell bei Hertha alle Punkte mit.

Der VfL Bochum rückte Bayer Leverkusen mit dem 3:1-Erfolg in der Bay-Arena mächtig auf die Pelle und blieb nur aufgrund der um einen Treffer schlechteren Torbilanz hinter der Augenthaler-Elf auf Platz fünf. VfL-Coach Peter Neururer hatte mit seinen Einwechselungen ein glückliches Händchen - sowohl Meichelbeck (ab 46.) wie auch Diabang (ab 67.) trafen. Nur noch drei Zähler vor den weiterhin aufstrebenden Bochumern hielt der VfB Stuttgart seinen dritten Tabellenplatz. Den Schwaben gelang auf dem Betzenberg eine fußballerisch tadellose Vorstellung; bis auf das Unterbringen des Spielgeräts im gegnerischen Netz. FCK-Keeper Wiese brachte die Stuttgarter mit mehreren Glanzparaden um einen verdienten Sieg, sein Mannschaftskollege Dominguez verhinderte mit seinem frühen Treffer (5.) sogar einen Punkterfolg des glücklosen VfB-Teams, das aus den letzten acht Spielen nur einmal als Sieger hervorging. Auch der gastgebende FC Bayern kam mit einem schmeichelhaften 1:0-Sieg zu drei Punkten. "Die Schwächeren haben die Dümmeren geschlagen", ärgerte sich HSV-Coach Klaus Toppmöller über die unnötige Niederlage (87., Demichelis) bei den Bayern. Im Spitzenspiel trennten sich Schalke 04 und Werder Bremen unentschieden 0:0 - eine Nullnummer der besseren Art, da auf beiden Seiten der Einsatz und weitgehend auch Spielfluß stimmten. Der Vorsprung der Bremer auf die Bayern reduzierte sich auf sieben Zähler.

Wolfsburg zeigte sich gegen die Sechziger, nach der letzten schwachen Heimvorstellung (2:4 gegen den BVB), wieder einmal von seiner Schokoladenseite und gewann nach phasenweise attraktivem Spiel mit 3:1 gegen die allerdings stark enttäuschenden Löwen. Der zur Saison neu verpflichtete Simon Jentzsch musste beim Spiel gegen seinen Ex-Klub von der Bank aus zuschauen, wie Sead Ramovic im VfL-Tor seine Chance auf den Platz zwischen den Pfosten nutzte. Die Niederlage brachte 1860 München - nur drei Punkte vor Platz 16 - in unmittelbare Abstiegsnöte. Derlei Sorgen vergrößerten sich für die Hertha nach der 1:2-Heimniederlage gegen Frankfurt ebenfalls noch. Während die Eintracht nach der Winterpause noch ungeschlagen blieb (zwei Siege, zwei Remis) und spielerisch wie kämpferisch zu gefallen wusste, markierte das Spiel für die Berliner einen klaren Rückschlag nach zuletzt ansprechenden Leistungen. Dem 1. FC Köln nützte seine ordentliche Leistung beim BVB nichts, da die durchaus vorhandenen Torchancen nicht verwertet werden konnten. Ewerthons Treffer (26.) entschied die Partie zugunsten der Schwarz-Gelben und ließ die Rheinländer auf fünf Punkte hinter Nichtabstiegsplatz 15 zurückfallen.
Begegnungen
  3:1(3:1)  
  2:2(0:1)  
  1:0(1:0)  
  0:0(0:0)  
  3:1(2:1)  
  1:0(0:0)  
  1:3(0:0)  
  1:2(0:1)  
  1:0(1:0)  

Saisonstatistik

Beide Teams trafen
167
Tore gesamt
909
Tore pro Spiel
2,97
  •  1,81 Heim
  •  1,16 Gast

Anzahl Tore pro Spiel

Über 1,5

78 %
Über 2,5

57 %
Über 3,5

39 %

Spieltagsstatistiken

Bilanz

Tore

22
gesamt

Torverteilung

Zuschauer
Gesamt
337.100

Durchschnitt
37.456
Tore pro Spieltag in der Saison 2003/2004

News zum Spieltag

Irischer Profi McBride tot aufgefunden

20.03.2017 13:12 | Mixed Zone

Jede Straßenbahn in Uerdingen hat mehr Anhänger als Bayer 05.

— Max Merkel