Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Zuschauer: 25.900 · Schiedsrichter: Lutz Wagner

» Rückspiel: Schalke - Nürnberg 2:0

1:1
(1:0)

Mäßiges Spiel, angemessenes Resultat

Erneut mit einer guten Vorstellung: Club-Keeper Raphael Schäfer
Eine Halbzeit, die erste, an die gastgebenden Franken, die andere an die Schalker - und das angemessene 1:1 war perfekt. Der Club versäumte es, aus guten Kontermöglichkeiten Kapital zu schlagen.

Ohne Frage gehörte dem Club die Anfangsphase des Spiels. Die nach dem schlechten Saisonstart am Tabellenende rangierenden Franken spielten couragiert nach vorn und versuchten ihre Überlegenheit zählbar umzusetzen. Zwei Schüsse von Polak (5./7.) verfehlten allerdings noch das Ziel. Schalke missrieten bereits die Ansätze zu einem Erfolg versprechenden Vorstoß, zu aufmerksam und wirkungsvoll standen die Nürnberger in der Defensive. Als es Partie jedoch zu erstarren drohte, da sich auch Schalkes Abwehrnetz verdichtete, half dem Club eine Standardsituation. Einen von Cantaluppi ausgeführten Freistoß über links köpfte Kießling zur 1:0-Führung ein (21.). Jetzt erst machten sich die Gäste erkennbar daran, die Pille vor das gegnerische Tor zu treiben. Aus dem Spiel heraus blieben sie allerdings harmlos. Ein Freistoß von Lincoln forderte Schäfer erstmals zu einer guten Parade heraus (28.). Schalke sicherte sich in der Folgezeit ein optisches Übergewicht, aber gefährlicher waren die Konter des Clubs. Daun verpasste in der 34. Minute die beste Chance der Gastgeber, auf 2:0 zu erhöhen.

Schalkes Auftrieb fand nach Wiederanpfiff seine Fortsetzung. Bajramovics Kopfball war allerdings zu drucklos und unplatziert, um Schäfer vor Probleme zu stellen (53.). Auf der Gegenseite schloss auch Daun nach einem Nikl-Zuspiel zu schwach ab, um den Schalker Schlussmann in Verlegenheit zu bringen. Ganz offensichtlich hatten die Knappen jedoch besser ins Spiel gefunden als vor der Pause und dominierten nun eindeutig. Das Glück stand ihnen allerdings in der 63. Minute zur Seite, als der eingewechselte Schroth mit einem Kopfball nur den Pfosten malträtierte. Zwei Minuten später dann der fällige Ausgleich. Kuranyis Schuss wurde noch von Paulus abgeblockt, aber Larsen erwischte den Abpraller und ließ Schäfer keine Chance. Die Restspielzeit war von Schalker Überlegenheit geprägt, die allerdings selten in akute Torgefahr mündete. Nun war es der Club, der kaum einmal in die gegnerische Hälfte kam. Aufregende Spielszenen blieben jedoch aus, zu notieren war noch die Gelb-Rote Karte für Bajramovic (88.), der Cantaluppi umsäbelte.

André Schulin
Spieltag

6. Spieltag

Dienstag, 20.09.2005 Frankfurt0:1 Bayern
Dienstag, 20.09.2005 Hannover2:4 Wolfsburg
Dienstag, 20.09.2005 M'gladbach2:1 Bremen
Dienstag, 20.09.2005 Dortmund2:0 Bielefeld
Mittwoch, 21.09.2005 K'lautern0:2 Mainz
Mittwoch, 21.09.2005 Nürnberg1:1 Schalke
Mittwoch, 21.09.2005 Stuttgart1:2 Hamburg
Mittwoch, 21.09.2005 Leverkusen2:1 Köln
Mittwoch, 21.09.2005 Hertha BSC3:2 Duisburg

„Schach ist für mich neben Fußball der schönste Sport, weil es aufgrund der Figuren auch ein Mannschaftssport ist.”

— Felix Magath