Bundesliga 2007/2008 - 4. Spieltag - Sa., 01.09.2007 - 15:30 Uhr
2:1
HZ - 1 : 0

Abschluss einer runden Woche

Mit ihm hatte niemand gerechnet:
<br>Petri Pasanen

Mit ihm hatte niemand gerechnet:
Petri Pasanen

Mit ihm hatte niemand gerechnet:
Petri Pasanen

Werder Bremen kehrte endgültig in die Erfolgsspur zurück. Drei Tage nach der wackligen Champions-League-Qualifikation gewannen die Bremer auch ihr Ligaspiel gegen Eintracht Frankfurt und klettern damit in der Tabelle nach oben. Für Frankfurt war es im vierten Spiel die erste Saisonniederlage.

Vor 41.000 Zuschauern spielte sich das Geschehen von Beginn an vornehmlich in der Hälfte der Gäste ab. Bremen kontrollierte die Partie, konnte seine Überlegenheit jedoch nicht in Tore ummünzen. Die Werderaner scheiterten entweder an Eintracht-Keeper Pröll oder an ihrer Ungenauigkeit im Abschluss. Die beste Chance der Anfangsphase hatte Hugo Almeida, der nach einem Zuspiel von Jensen allein auf Pröll zulief, den Keeper dann aber anschoss (18.). In der 29. Minute hatte Frankfurt in Person von Amanatidis die Möglichkeit zur Führung der Gäste. Nach einem klugen Pass aus dem Mittelfeld kam der Grieche in Höhe des Strafraums an den Ball, doch sein Schuss aus halblinker Position verfehlte das Tor um einen halben Meter. Besser machte es auf der anderen Seite Werders Fünf-Millionen-Einkauf Sanogo. Ein verunglückter Abschlag von Pröll landete bei Vranjes, der den Ball schnell auf Diego weiterleitete. Dieser tupfte die Kugel per Kopf zu Sanogo, und mit einem kuriosen Pressschlag netzte der Mann von der Elfenbeinküste ein (35.). Mit dem hoch verdienten Bremer 1:0 ging es in die Kabinen.

Nach dem Wechsel knüpfte Werder nahtlos an die gute Leistung der ersten Halbzeit an. Bremen blieb stets gefährlich und hätte in der 53. Minute einen Strafstoß zugesprochen bekommen können. Almeida lief erneut auf Pröll zu, als ihn Frankfurts Abwehrspieler Russ im Strafraum anrempelte und zu Fall brachte. Der Elfmeterpfiff vom ansonsten soliden Schiedsrichter Fandel blieb jedoch aus. Als die Eintracht etwas besser ins Spiel kam, sorgte Petri Pasanen mit einem Freistoßkracher aus 31 Metern in den Winkel für das überfällige 2:0 für Werder (79.). Danach schien die Partie entschieden, doch nach einer missglückten Rettungsaktion von Vranjes bekam Thurk den Ball 14 Meter vor dem Tor auf den Fuß serviert. Der Angreifer ließ sich nicht lange bitten und nutzte die Gelegenheit in der 85. Minute zum Anschlusstreffer. Zum Ende der Partie wurde es noch einmal hektisch. Beim letzten Angriff der Frankfurter bekam Werder den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Nach einer Hereingabe kam Amanatidis drei Meter vor dem Tor mit dem Kopf an den Ball, doch Torwart Wiese rettete Bremen mit einer starken Parade den verdienten Sieg.

Lukas große Klönne
Aufstellungen
SV Werder Bremen
Eintracht Frankfurt

Goran Pandev ist ein Straßenzocker.

— Kevin-Prince Boateng