Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

(Stuttgart) · Zuschauer: 55.800 · Schiedsrichter: Florian Meyer

» Hinspiel: Dortmund - Stuttgart 3:0

BVB ohne Torgefahr

War wieder einmal der entscheidende Mann: Mario Gomez
Mit einer überzeugenden Vorstellung zwang Stuttgart die in der Rückrunde noch sieglosen Dortmunder in die Knie und untermauerte seine Ambitionen auf einen UEFA-Cup-Platz. Das einzige Manko der Schwaben war die Chancenverwertung.

Der unter der Leitung von Markus Babbel in der Liga noch ungeschlagene VfB startete hochmotiviert in die Partie und gab den Schwarz-Gelben unmissverständlich zu erkennen, wer der Herr im Haus war. Nachdem Marica an Keeper Roman Weidenfeller gescheitert war (9.), erzielten die Stuttgarter in der zehnten Minute auch schon das 1:0 durch Elson, dessen Freistoß von der linken Seite an Freund und Feind vorbeisegelte und im langen Eck landete. Die Borussia kam immer einen Schritt zu spät und musste die nächsten Gelegenheiten durch Hilbert (11.) und Gomez, der die Kugel an die Latte köpfte (12.), über sich ergehen lassen. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Dortmunder dann einigermaßen gefangen, doch mehr als einen etwas zu hoch angesetzten Kopfball von Florian Kringe (16.), der den gelb-rot-gesperrten Kehl als Kapitän vertrat, brachten sie in der ersten Halbzeit nicht zu Stande. Anders die Gastgeber, die früh attackierten und weiter auf den zweiten Treffer drängten. Weil Marica (34.), Gomez (35.) und Hitzlsperger (37.) aber die nötige Präzision vermissen ließen, musste sich der VfB zur Pause mit einer knappen Führung zufrieden geben.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Aufgabenverteilung nichts: Während die Babbel-Schützlinge das Geschehen kontrollierten und mit ihrem Offensivspiel gefielen, befand sich der BVB auf der Suche nach einer zündenden Idee. Völlig überraschend markierte Nelson Valdez dann in der 53. Minute das 1:1, indem er aus kurzer Entfernung einen von Tasci abgefälschten Hajnal-Schuss in die Maschen lenkte. Wirklich besser wurde das Spiel der Borussen durch das Erfolgserlebnis allerdings nicht. Stuttgart dagegen ließ sich nicht von seinem Weg abbringen und setzte sich neun Zeigerumdrehungen später erneut ab. Feiern lassen durfte sich Mario Gomez, der eine Kombination über den eingewechselten Cacau und Hilbert aus acht Metern mit seinem 14. Saisontor abschloss. Mit Ausnahme eines abgefälschten und deshalb harmlosen Schusses von Tinga (78.) hatten die Schwarz-Gelben nichts mehr zu bieten und kassierten somit verdientermaßen die vierte Saisonniederlage. Erfreulich war aus Dortmunder Sicht lediglich, dass Linksverteidiger Dédé nach fast siebenmonatiger Verletzungspause ein beeindruckendes Comeback gab.

Christian Brackhagen

 


(3,5)Roman Weidenfeller1

(2,5)Dédé17

(3,5)Young Pyo Lee3

(4)Felipe Santana27

(5)Neven Subotic4

(3,5)Tinga7

(3,5)Tamas Hajnal30

(4) Florian Kringe6

(4)Nuri Sahin23

(3,5)   Nelson Valdez9

(5) Mohamed Zidan10

Reservebank


4Khalid Boulahrouz  (3)

8Jan Simak  (4)

18Cacau   (4)

 


(3,5) Kevin-Prince Boateng22

(–) Alexander Frei13

(–) Christopher Kullmann39

Spieltag

23. Spieltag

Freitag, 06.03.2009 Schalke1:0 Köln
Samstag, 07.03.2009 Hoffenheim0:0 Bremen
Samstag, 07.03.2009 M'gladbach4:1 Hamburg
Samstag, 07.03.2009 Bayern5:1 Hannover
Samstag, 07.03.2009 Cottbus1:3 Hertha BSC
Samstag, 07.03.2009 Wolfsburg1:0 Karlsruhe
Samstag, 07.03.2009 Stuttgart2:1 Dortmund
Sonntag, 08.03.2009 Bielefeld0:0 Frankfurt
Sonntag, 08.03.2009 Leverkusen1:1 Bochum

„Er wird nie Kopfweh bekommen, weil er seinen Kopf nie zum Denken benutzen wird. Ehe er Nationalspieler wird, werde ich Sänger an der Metropolitan Opera.”

— Max Merkel über Rüdiger Abramczik