Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Commerzbank-Arena (Frankfurt am Main) · Zuschauer: 51.500 · Schiedsrichter: Dr. Felix Brych

» Hinspiel: M'gladbach - Frankfurt 1:2

1:0 Meier (40.)
2:0 Liberopoulos (48.)
3:1 Russ (80.)
4:1 Fink (89.)
4:1
(1:0)
Besondere Vorkomnisse:
Bradley verschießt Foulelfmeter (65.) - Pröll hält (Chris an Marin)

Defensivleistungen ausschlaggebend

Verschuldete erst einen Elfmeter und machte kurz darauf das entscheidende 3:1: Marco Russ
Mönchengladbach war der Eintracht in spielerischer Hinsicht zwar lange Zeit ebenbürtig, leistete sich aber einige grobe Unzulänglichkeiten in der Abwehr. Somit vergrößerten die Frankfurter die Distanz zu ihrem stark abstiegsbedrohten Kontrahenten auf neun Punkte.

Nach der 0:4-Packung in München waren die Adlerträger sichtlich auf Wiedergutmachung aus, fanden allerdings zunächst keinen Weg zum Kasten der Gäste. Nach zehn Minuten begann dann auch die Borussia, offensiv zu denken und besaß durch Marko Marin, der neun Jahre in der Frankfurter Jugendabteilung aktiv war, die erste Chance der Partie. Der Schuss des Nationalspielers im Anschluss an einen abgefälschten Dante-Versuch wurde jedoch von Pröll entschärft (16.). Da beide Mannschaften den Vorwärtsgang eingelegt ließen, entwickelte sich eine interessante Auseinandersetzung, in der Eintracht-Mittelfeldakteur Alexander Meier die nächste Gelegenheit hatte, auf Vorlage des wiedergenesenen Spycher aber volley am Kasten vorbeischoss (20.). Nachdem in der 27. Minute auch Marin aus 22 Metern zu ungenau gezielt hatte, ging die Funkel-Truppe in Front: Meier sprang bei einer Ecke von Steinhöfer eine Etage höher als Brouwers und köpfte sein erstes Heimtor seit mehr als eineinhalb Jahren (40.).

Die Eintracht erwischte einen perfekten Start in den zweiten Abschnitt und baute ihren Vorsprung in Minute 48 durch Nikos Liberopoulos, der einen Pass seines Sturmpartners Fenin zu einem Schuss ins rechte Eck nutzte, auf 2:0 aus. Die Fohlen suchten zunächst vergeblich nach einem Mittel gegen die sichere Frankfurter Verteidigung, drangen dann aber plötzlich doch in den Strafraum ein und bekamen nach einem Foul von Chris an Marin einen Strafstoß zugesprochen. Bradley übernahm die Verantwortung und scheiterte an Elfmeterkiller Markus Pröll, der für den verletzten Nikolov zwischen den Pfosten stand (65.). Gladbach ließ sich nicht entmutigen und wurde in der 75. Minute für seinen Kampfgeist belohnt, als Kapitän Filip Daems einen weiteren, von Russ an Marin verwirkten Strafstoß souverän zu seinem ersten Bundesligatreffer verwandelte. Fünf Zeigerumdrehungen später mussten die Gäste die Hoffnung auf Zählbares allerdings bereits wieder begraben, denn Marco Russ nickte eine Ecke Finks ein und machte seinen Fehler damit vergessen. Das Meyer-Team stellte nun die Gegenwehr ein und musste sogar noch das 1:4 durch den nachsetzenden Fink hinnehmen (89.).

Christian Brackhagen
Spieltag

28. Spieltag

Freitag, 17.04.2009 Schalke4:0 Cottbus
Samstag, 18.04.2009 Bielefeld0:1 Bayern
Samstag, 18.04.2009 Köln0:3 Stuttgart
Samstag, 18.04.2009 Wolfsburg2:1 Leverkusen
Samstag, 18.04.2009 Bochum0:2 Dortmund
Samstag, 18.04.2009 Frankfurt4:1 M'gladbach
Samstag, 18.04.2009 Karlsruhe2:2 Hoffenheim
Sonntag, 19.04.2009 Hertha BSC2:1 Bremen
Sonntag, 19.04.2009 Hamburg2:1 Hannover

„Die Unparteiischen sind in dieser Partie nicht auf der Seite der Ukrainer.”

— Reinhold Beckmann