Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Veltins-Arena (Gelsenkirchen) · Zuschauer: 61.700 · Schiedsrichter: Michael Kempter

» Rückspiel: Frankfurt - Schalke 1:4

Schalke bleibt oben dran

Rechtfertigte seine Einwechslung: Gerald Asamoah
Das war kein Spiel für Ästheten - wohl aber eines mit Aussagekraft. Schalkes Willenskraft ersetzte die minder entwickelte Kreativität und garantierte den Königsblauen zumindest auf kurze Sicht einen Platz im vorderen Tableau. Frankfurt stieß erneut an seine Grenzen.

Felix Magath hielt seiner Mannschaft vor, nach zuletzt zwei Niederlagen auf eigenem Boden dem Heimpublikum etwas schuldig zu sein, derweil sein Frankfurter Kollege Michael Skibbe seiner Elf die schwache Leistung der Vorwoche als abschreckendes Beispiel vorhielt. Die Vorwürfe schienen beiderseits bei den Defensivakteuren auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. 20 Minuten lang konnte keine aussichtsreiche Torchance registriert werden; die Angreifer waren abgemeldet. Eine Halbchance spielten die Gäste heraus, als Amanatidis aus spitzem Winkel zum Kopfball kam (14., drüber). Schalkes beste Möglichkeit vereitelte Steinhöfer, als er - bei einem Eckstoß - den Kopfball Bordons vor der Linie klärte (22.). Die Königsblauen wurden allmählich bestimmender, aus dem Spiel heraus jedoch noch immer nicht in der Lage, Frankfurt auszuhebeln. Kurz vor der Pause beschwor Kuranyi mit einem Durchbruch in Eintrachts Sechzehner noch etwas Gefahr herauf. Er wählte jedoch, anstatt selbst abzuziehen, das Abspiel zu Kenia, dessen Schuss abgeblockt wurde (42.).

Adukktorenprobleme Nikolovs zwangen die Eintracht zu einem Torwartwechsel; Zimmermann stellte sich bei Wiederanpfiff zwischen die Pfosten. Der neue Keeper benötigte kurzfristig die Hilfe eines Mitspielers: Farfan hatte Frankfurts Tor anvisiert und Zimmermann konnte den Schuss nicht packen - Ochs rettete die Situation (52.). Nichts mehr zu retten war für die Gäste in der 66. Minute, als Asamoah - für Kenia ins Spiel gekommen - sich wuchtig einsetzte und Schmitz´ Flanke zur Schalker Führung einschulterte. Beabsichtigt war eigentlich ein Kopfball - der Versuch war dennoch regelgerecht. In der 87. Minute brachte der Stürmer den Ball nochmals im Frankfurter Kasten unter - diesmal allerdings per Handspiel, was der Schiri mit der Gelben Karte ahndete. Ein zweiter Schalkes Treffer sollte jedoch trotzdem noch fallen. In der hektischen Schlussphase - Frankfurt war nur noch zu zehnt (85., Gelb-Rot für Schwegler) - brachte Zimmermann Farfan zu Fall. Der Peruaner trat persönlich zum Elfer an und setzte die Kugel souverän ins rechte Eck (90.). So berechtigt das Remis zur Pause war, so verdient setzte sich Schalke nach der gesamten Spieldauer durch, da Frankfurts Offensivbemühungen selbst für einen Punktgewinn einfach zu dürftig ausfielen.

André Schulin
Spieltag

8. Spieltag

Freitag, 02.10.2009 Schalke2:0 Frankfurt
Samstag, 03.10.2009 Leverkusen4:0 Nürnberg
Samstag, 03.10.2009 Hannover5:2 Freiburg
Samstag, 03.10.2009 Bochum1:1 Wolfsburg
Samstag, 03.10.2009 Mainz2:1 Hoffenheim
Samstag, 03.10.2009 Bayern0:0 Köln
Samstag, 03.10.2009 M'gladbach0:1 Dortmund
Sonntag, 04.10.2009 Stuttgart0:2 Bremen
Sonntag, 04.10.2009 Hertha BSC1:3 Hamburg

„Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC.”

— Sean Dundee