Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Weserstadion (Bremen) · Zuschauer: 42.100 · Schiedsrichter: Manuel Gräfe

» Hinspiel: Frankfurt - Bremen 4:1

1:0 De Bruyne (22., Rechtsschuss)
Vorlage:Bargfrede
1:1
(1:0)
1:1 Lakic (51., Rechtsschuss)
Vorlage:Matmour

Mit 34 Punkten gerettet

Werders belgischer Ausleihspieler mit seinem achten Saisontreffer: Kevin de Bruyne
Die einstmals geltende 40-Punkte-Marke als Richtwert für den Klassenerhalt wurde deutlich gesenkt. Werders 1:1-Remis gegen Frankfurt erhöhte das Konto der Bremer auf 34 Zähler, was angesichts der anderen Resultate zum vorzeitigen Klassenerhalt genügte.

Pitschnass vom in der zweiten Halbzeit einsetzenden Dauerregen, erschöpft vom läuferischen Einsatz und der mentalen Anspannung - aber erleichtert: Die Nachrichten von den anderen Plätzen vermittelten den „Grünweißen“ direkt nach dem Abpfiff, dass ihr 1:1-Remis gegen die Frankfurter den Erstliga-Verbleib gesichert hatte. „Es gibt so viele Beispiele, bei denen Mannschaften im Abstiegskampf auch ihre Fans verloren haben. Doch bei uns gibt´s das Gefühl, dass wir welche dazugewonnen haben. Auf jeden Fall waren die Fans in dieser Saison besser als wir“, fand Innenverteidiger Prödl die passenden Worte zur Situation. Werder hatte gerade sein zwölftes siegloses Spiel in Serie absolviert und wurde doch, wie in der Vorwoche, von den Rängen intensiv unterstützt. „Das Abstiegsthema hat sich endlich erledigt. Die Mannschaft hat alles aus sich herausgeholt. Die Eintracht war ein starker Gegner. Ich habe immer mit einem Auge auf die anderen Ergebnisse geschaut. Schön, dass die anderen für uns gespielt haben“, fasste Sportdirektor Thomas Eichin die wesentlichen Eckpunkte der 90 Minuten sowie deren Folgen zusammen.

Das Spiel begann so, wie es sich das grünweiße Fanlager erhoffte: Werder zeigte sofort Präsenz; Fritz (2., Nikolov klärte zur Ecke) und Hunt (2./13.) nahmen das Gästetor mit ordentlichen Abschlüssen ins Visier. Die Eintracht musste ohne den angeschlagenen Meier auflaufen (Bänderverletzung) und kam zunächst nur zögerlich aus der Defensive. Nach einem im Mittelfeld verlorenen Ball wurden die Gäste dann folgenschwer überrumpelt. Bargfrede steckte das Leder umgehend de Bruyne in den Lauf, der das Spielgerät an Nikolov vorbeibrachte: 1:0 in der 22. Minute. Erst danach kam Frankfurt, dessen Europapokal-Position noch nicht gesichert war, besser ins Spiel. Die Partie wurde ausgeglichen; ein Kopfball von Russ, der knapp über Werders Querbalken fegte, stellte die beste Torchance vor der Pause dar (43.). Mit ambitionierten Bremer Vorstößen eröffnete die zweite Hälfte, doch eine erfolgreiche Aktion der Gäste veränderte die Lage: Minimal im Abseits in Ballbesitz gekommen, flankte Matmour den Ball vors Bremer Tor, wo der bedrängte Lakic sich behauptete und aus kurzer Distanz traf (51.). Nun bekam die Eintracht Oberwasser, eine hundertprozentige Torchance sprang in der Restspielzeit allerdings nicht mehr heraus. Bremen befreite sich in der Schlussphase etwas, das Zittern um den knappen Punktgewinn hielt indes bis zur letzten Sekunde vor.

André Schulin

Reservebank


16Zlatko Junuzovic  (3)

19Joseph Akpala  (–)

 


(–) Stefano Celozzi22

(–) Constant Djakpa15

(–) Marc Stendera-

 Trainer


Armin Veh
Spieltag

33. Spieltag

Samstag, 11.05.2013 Bayern3:0 Augsburg
Samstag, 11.05.2013 Schalke1:2 Stuttgart
Samstag, 11.05.2013 Leverkusen3:1 Hannover
Samstag, 11.05.2013 Wolfsburg3:3 Dortmund
Samstag, 11.05.2013 Bremen1:1 Frankfurt
Samstag, 11.05.2013 Hoffenheim1:4 Hamburg
Samstag, 11.05.2013 Mainz2:4 M'gladbach
Samstag, 11.05.2013 Fürth1:2 Freiburg
Samstag, 11.05.2013 Düsseldorf1:2 Nürnberg

„Es ist schwer, Jürgen Kohler zu verkraften”

— Berti Vogts, gemeint war Jürgen Kohlers Ausfall zu verkraften