Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

HDI-Arena (Hannover) · Zuschauer: 40.700 · Schiedsrichter: Günter Perl

» Rückspiel: Frankfurt - Hannover 2:3

1:0 Diouf, Mame (25., Kopfball)
Vorlage:Prib
2:0 Huszti (68., Freistoß)
2:0
(1:0)

Hessen ohne Durchschlagskraft

War als Freistoßspezialist gefragt: Szabolcs Huszti
Für Frankfurt gab es seit 1987 nichts in Hannover zu gewinnen. Auch 2013 musste die Eintracht ohne einen Zähler die Heimreise antreten. Beide Teams hatten zuvor sieben (96) bzw. neun Partien ohne Sieg absolviert. Im direkten Duell der Krisenklubs generierte Hannover deutlich mehr vom Spiel und gewann demzufolge verdient.

Bereits in der Anfangsphase waren die Niedersachsen in allen Belangen überlegen, beherrschten Ball und Gegner, setzten die Hessen gehörig unter Druck. Allerdings verstanden es die Gastgeber nicht, sonderlich viele klare Torchancen zu erarbeiten. Einzig Andreasen und Marcelo hatten kurz hintereinander nach etwa zehn Minuten gute Möglichkeiten zur Führung. Von Frankfurt kam dagegen überhaupt keine nennenswerte Offensivaktion zustande, unnötig schnell verloren die Gäste den Ball in der Vorwärtsbewegung. Nach 24 Minuten war es dann soweit: Prib dribbelte sich am linken Flügel durch, flankte punktgenau auf die Fünfmeterlinie, von wo Diouf per Kopfball den Weg ins Netz fand. Vier Minuten später schien das nächste Tor für 96 fällig zu sein, doch den im ersten Moment gewerteten Treffer von Sobiech nahm Schiri Perl zu Recht aufgrund einer Abseitsstellung des Schützen zurück. Bis zur Pause machte sich die Eintracht nur einmal vor dem Kasten der Hausherren bemerkbar, doch Kadlec wurde rechtzeitig ausgebremst (41.).

Da sich trotz einiger Personalwechsel im zweiten Durchgang bei den Hessen wenig veränderte, blieb Hannover auch nach der Pause dominierend. Die Situation verschärfte sich für die Veh-Truppe noch, als Lanig nach einem weiteren Foul mit der Gelb-Roten Karte vom Feld musste (57.). Da spielerisch wenig lief, arbeitete sich Frankfurt über den Kampf in die Partie und hatte Pech, dass ein Zweikampf von Sakai gegen Schwegler nicht mit einem Elfer für die Eintracht gewertet wurde. Gegenüber pfiff der Schiedsrichter eine Attacke von Kadlec gegen Prib jedoch ab und gab einen Freistoß. Trainer Veh meckerte wie ein Rohrspatz und musste sich auf die Tribüne schicken lassen. Den fälligen Standard zirkelte Huszti zudem optimal in den rechten Torgiebel (68.). Nach dem 0:2 gab Frankfurt zwar noch nicht auf, doch es fehlte dem dezimierten Team einfach die Substanz, um die Gastgeber noch in Schwierigkeiten zu bringen.
Tabelle

14. Spieltag

Pl.MannschaftSp.Tore+/-Pkt
       
1- Bayern1432:72538
2- Leverkusen1431:141734
3- Dortmund1435:152031
4- M'gladbach1431:161528
5 Schalke1429:26324
6 Wolfsburg1420:16423
7 Hertha BSC1420:17319
8 Mainz1421:28-719
9 Hannover1417:22-517
10- Augsburg1415:23-817
11- Hamburg1430:31-116
12 Stuttgart1424:26-216
13 Bremen1419:27-816
14- Hoffenheim1432:34-214
15- Frankfurt1417:26-911
16- Freiburg1414:25-1111
17- Nürnberg1413:29-168
18- Braunschweig148:26-188

Teamvergleich

20
Siege
20
Siege
17
Remis
Spiele: 57Tore: 81:84
15
Siege
7
Siege
7
Remis
Spiele: 29Tore: 45:30
5
Siege
13
Siege
10
Remis
Spiele: 28Tore: 36:54

Auch für ihn ist der Ernst des Lebens zurückgekehrt - seit einigen Wochen ist Werner Lorant sein Trainer.

— Bela Rethy über Israels Stürmer Revivo von Fenerbahce Istanbul