Bundesliga

Bremen demontiert, Dortmund abgehängt

Erzielte Gladbachs sehenswerten ersten Treffer: Raffael
Hannover, Frankfurt und Nürnberg konnten ihre Negativ-Serien nicht unterbrechen, Werder den Bayern keinen Stein in den Weg legen und Dortmund nicht mit Leverkusen Schritt halten. Hertha gewann das Aufsteigerduell in Braunschweig.

Mehrere Teams fingen sich am 15. Spieltag Nackenschläge ein, die die ganz normale Enttäuschung einer Niederlage übertrafen. Da waren zunächst die Bremer, deren 0:7 gegen den FC Bayern die höchste Heimpleite ihrer Bundesligageschichte bedeutete. Werders Geschäftsführer Sport, Thomas Eichin, erkannte die Unterlegenheit der „Grünweißen“ gegenüber dem scheinbar unantastbaren Tabellenführer an: „Wir waren heute einfach in allen Bereichen chancenlos. Das war eine Demontage“. Borussia Dortmund wurde auf eigenem Platz zwar nicht demontiert, die 0:1-Niederlage gegen Leverkusen öffnete jedoch eine happige Sechspunkte-Lücke zur Werkself. Obendrein stockten Verletzungen von Bender und Sahin die Ausfallliste der „Schwarzgelben“ auf. „Wenn man sich den Spielverlauf anschaut, dann haben wir verdient verloren“, räumte BVB-Keeper Weidenfeller wie auch Mitspieler und Offizielle den berechtigten Erfolg der Gäste ein. Hannover (2:4 in Stuttgart) und Frankfurt (1:2 gegen Hoffenheim) führten jeweils fatale Serien fort: Die Eintracht wartete immer noch auf ihren ersten Heimsieg, während die 96er noch keinen einzigen Auswärtspunkt sammeln konnten.

Der 1. FC Nürnberg musste gegen den FSV Mainz vor eigenem Publikum keine Niederlage hinnehmen; das 1:1-Remis fühlte sich dennoch wie eine Pleite an: Nie zuvor war ein Bundesligist nach 15 Runden noch ohne Sieg gewesen. „Was muss man noch mehr tun, um ein Spiel zu gewinnen? Wir haben bis zur 75. Minute ein gutes Spiel gemacht, wir hatten Möglichkeiten auf das zweite Tor, aber wir hatten auch kein Glück“, haderte Gertjan Verbeek mit dem Schicksal. Freiburgs Schicksal war im Spiel gegen den VfL Wolfsburg früh besiegelt: „Wenn man ein Spiel so anfängt, hat man gegen eine Mannschaft wie Wolfsburg keine Chance“, beklagte Christian Streich den Doppelschlag (8., Arnold/11., Olic), von dem sich die Breisgauer nicht mehr erholten. Am Ende unterlag der Sportclub mit 0:3. Ohne in der Tabelle zu klettern, zählten die Hertha und Mönchengladbach zu den Gewinnern des Spieltags. Die Berliner ließen bei Schlusslicht Braunschweig nichts anbrennen und gewannen mit 2:0, derweil Schalke die Heimstärke der Gladbacher zu spüren bekam und 1:2 unterlag. Den Sprung in die vordere Tabellenhälfte machte der FC Augsburg dank seines 1:0-Sieges beim Hamburger SV. „So wie die Mannschaft zurzeit spielt, hab ich vor keinem Gegner Angst, weil wir sehr geordnet und fit sind“, gab sich Markus Weinzierl sehr zufrieden.
Begegnungen
  1:1(1:0)  
  2:1(2:1)  
  4:2(2:2)  
  0:7(0:3)  
  0:1(0:1)  
  1:2(0:0)  
  0:1(0:1)  
  0:3(0:2)  
  0:2(0:1)  

Saisonstatistik

Beide Teams trafen
178
Tore gesamt
967
Tore pro Spiel
3,16
  •  1,75 Heim
  •  1,41 Gast

Anzahl Tore pro Spiel

Über 1,5

85 %
Über 2,5

61 %
Über 3,5

39 %

Spieltagsstatistiken

Bilanz

Tore

28
gesamt

Torverteilung

Zuschauer
Gesamt
387.572

Durchschnitt
43.064
Tore pro Spieltag in der Saison 2013/2014

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— Otto Rehhagel