1:0 vs. Inter – Erst Derby-Sieg, dann Real-Rückkehr für Modric?

AC gegen Inter Mailand in der Serie A am späten Sonntagabend 1:0 (1:0), das war unser Spiel des Tages bei Fussballdaten.de. Für Milans Mittelfeld-Metronom Luka Modric (40) könnte es der letzte Derby-Sieg gewesen sein. Laut Tuttosport steht der kroatische Vize-Weltmeister, der gegen Inter die erste Torchance im Spiel hatte, möglicherweise vor einer Rückkehr nach Madrid.
Sonntag, 08.03.2026
1:0 gegen Inter – Derby-Sieg und Real-Rückkehr für Modric?
Modric hatte nach drei Minuten die Führung für den AC verpasst. Er steht laut der italienischen Sportzeitung Tuttosport auf dem Sprung zurück zu Real Madrid, so sein jetziger Coach Massimiliano Allegri dort Trainer werden sollte.
Diese Option schätzt man bei Eurosport zwar nicht hoch ein, schließt sie aber bei 20 Prozent Wechsel-Wahrscheinlichkeit auch nicht aus: „Modric hat sich in Madrid absoluten Legendenstatus erarbeitet. Ist er körperlich weiter fit, dürfte eine Rückkehr des Kroaten das geringste Hindernis werden.“
Soweit die Transfer-News, die über diesem Spiel lag.
Fun Fact: Luka Modric hatte zu diesem Spiel 60 Frei-Karten erhalten, unter anderem für Weltmeister Sergio Ramos und für den ehemaligen Bayern- und Wolfsburg-Profi Mario Mandzukic, mit dem er 2018 im WM-Finale stand.
Auf dem Rasen gehörte Milan auch nach dem Wechsel die erste Tor-Szene.
Ex-BVB-Star Christian Pulisic spielte bei einem Konter auf Rafael Leao, doch der vergab aus 15 Metern mit einem Flachschuss (49.).
Inter schwamm in dieser Phase richtig. Milans Youssouf Fofana (50.) zwang Yann Sommer im Inter-Tor zum Nachfassen.
Nach einer Stunde Spielzeit stand die Torschuss-Statistik („On Target“) bei 2:2, doch Milan führte immer noch mit 1:0, spielte aber seine Konter nicht konsequent genug aus. Rafael Leao (61.) lief in einer vielversprechenden Situation ins Abseits.
Inter hätte jetzt ein Lautaro Martinez gutgetan. Doch der Weltmeister von 2022 saß nach 65 Minuten immer noch gestikulierend auf der Bank.
17 Minuten Füllkrug
Milan hielt in dieser Phase Inter klug vom Tor weg, doch die Frage war: Wie lange würde die Kraft reichen?
Nach 73 Minuten holte Milan-Coach Massimiliano Allegri (58) den deutschen Stürmer Niclas Füllkrug in die Partie. Für ihn ging Rafael Leao vom Platz.
Tabellenführer Inter Mailand konnte das Tempo in der Schlussviertelstunde nicht erhöhen. Zu schablonenartig wirkte das Spiel der „Nerazzurri“ in dieser Phase.
- 59 Prozent Ballbesitz und nur zwei Torschüsse, das war auch nach 80 Minuten schmal. Inter fehlte – wie gegen Bodö/Glimt in den Champions-League-Playoffs – die Leidenschaft. Man hatte das Gefühl, dass die nominelle Gastmannschaft drei Stunden spielen könnte, ohne ein Tor zu erzielen.
- Deswegen standen am Ende an der Tabellenspitze auch nur noch sieben Punkte Vorsprung zwischen Inter und dem AC Mailand.




