1. Bundesliga

Angebliche FIFA-Pläne für Reformen im Transfersystem

20:07 Uhr | 13.09.2018

Der Fußball-Weltverband FIFA plant angeblich umfassende Reformen des internationalen Transfersystems. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf Informationen aus Kreisen der Organisation berichtete, sollen die zuletzt stark angewachsene Zahl von Leihgeschäften begrenzt und außerdem eine Schiedsstelle für die Höhe von Ausbildungsentschädigungen sowie von Honoraren für Spielerberater eingerichtet werden.

Die FIFA gab ebenfalls am Donnerstag die Gründung einer sogenannten "Stakeholder-Kommission" mit Vertretern aus allen beteiligten Bereichen bekannt. Aufgabe des Gremiums sei die "umfassende Prüfung des Transfersystems". Dazu zählten auch Themen wie die Anpassung von Transfersummen, die Transferperioden und die Größe von Mannschaftskadern.

Die Begrenzung von Leihgeschäften soll laut AFP zu mehr Chancengleichheit unter den Vereinen beitragen. Angeblich ist vorgesehen, dass Klubs künftig nur noch sechs bis acht Spieler an andere Vereine ausleihen dürfen.

Für den zunehmend kritisch bewerteten Bereich der Spielerberater soll die Wiedereinführung einer Lizenz in Planung sein. Zum Erwerb der seit 2015 nicht mehr notwendigen Zulassung ist eine Prüfung im Gespräch.

(sid)

Manager Eberl erwartet Probleme mit verwöhnten Jungprofis

vor 5 Monaten


Ja, immer wenn wir ein Länderspiel hatten, musste ich vorher in den streng bewachten Palast kommen und ihm Aufstellung und Taktik mitteilen. Und dann gab's auch Taschengeld von ihm, das sie gerade frisch im Palast unten gedruckt hatten. Die Scheine waren immer noch feucht, klebten zusammen und rochen nach Farbe. Aber ich konnte ohne Probleme damit bezahlen.

— Sepp Piontek über sein Verhältnis zum Diktator von Haiti, als er dort Nationaltrainer war