Benfica zeigt Interesse an Bayer-Verteidiger Wendell

von fynn.salam10:00 Uhr | 30.07.2021
Seit geraumer Zeit gilt Linksverteidiger Wendell als Verkaufskandidat bei Bayer 04 Leverkusen. Spätestens seit der Verpflichtung von Mitchel Bakker hat der Brasilianer keinen Platz mehr bei der Werkself – schließlich ist er nunmehr nur noch Linksverteidiger Nummer drei hinter Bakker und Daley Sinkgraven. Wie die portugiesische Zeitung „Record“ nun berichtet, zeigt ein portugiesischer Verein Interesse an Wendell.

Samstag, 14.08.2021



Benfica sucht Ersatz für wechselwilligen Grimaldo

Wendell könnte bei Benfica als Ersatz für Alejandro Grimaldo verpflichtet werden, der Medienberichten zufolge bei Lazio Rom im Gespräch ist und als abwanderungswillig gilt. In Lissabon würde Wendell auf zahlreiche Landsmänner stoßen. Ganze sieben Akteure im Kader des portugiesischen Rekordmeisters stammen aus seiner Heimat Brasilien. Mit Julian Weigl, Luca Waldschmidt und Haris Seferovic würde er zudem auf drei alte Bekannte aus der Bundesliga treffen. Bei Benfica hätte Wendell wieder die Chance, in der Champions League aufzulaufen. Bei Bayer 04 war dies zuletzt in der Saison 19/20 der Fall. In der Qualifikation treffen die Portugiesen auf Spartak Moskau.

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Wendell
PortoAbwehrBrasilien
Zum Profil

Person
Alter
28
Größe
1,76
Gewicht
72
Fuß
L
Saison 2021/2022

Liga NOS

Spiele
1
Tore
-
Vorlagen
-
Karten
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Wendells Zeit in Leverkusen mit Höhen und Tiefen

Nach sieben Jahren scheinen sich die Wege von Wendell und Leverkusen nun zu trennen. Wettbewerbsübergreifend 249 Partien absolvierte der 28-Jährige seither für die Werkself, dabei erzielte er acht Tore und bereitete 18 weitere vor. Zudem stehen sechs Platzverweise zu Buche. Zwischenzeitlich galt Wendell als einer der besten Außenverteidiger der Bundesliga, 2018 stand gar ein Wechsel zu Paris Saint-Germain im Raum – die damals gehandelte Ablöse: rund 30 Millionen Euro. Nach zuletzt eher enttäuschenden Auftritten wird diese nun deutlich geringer ausfallen. Mit einem Jahr Restvertrag und einem Marktwert von sechseinhalb Millionen Euro (laut „transfermarkt“) dürften die Verantwortlichen der Rheinländer eine Ablöse im niedrigen bis mittleren siebenstelligen Bereich erwarten.






Es fehlt immer ein bisschen. Und dadurch fehlt am Ende ziemlich viel.

— Peter Stöger zur Ausbeute von 2 Punkten nach 10 Spielen