BVB drängte auf Simakan-Verpflichtung – neuer Versuch im Januar?

von Fussballeck17:59 Uhr | 28.10.2020
BVB-Sportdirektor Michael Zorc
Ein weiterer Innenverteidiger ist genau das, was Borussia Dortmund in den letzten Spielen gefehlt hatte. Angeblich bemühten sich die Schwarz-Gelben bis in die letzten Züge des Sommertransfermarkts um Mohamed Simakan.

„Viele Klubs, die sich für Simakan interessierten“

Als Thomas Delaney plötzlich als Aushilfsverteidiger in die Bresche springen musste, lässt nur erahnen, wie sehr sich Lucien Favre einen weiteren spielfitten Innenverteidiger gewünscht hatte. Scheinbar hatte Borussia Dortmund bis zuletzt Anstrengungen unternommen, Mohamed Simakan vertraglich an sich zu binden.

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Mohamed Simakan
StraßburgAbwehrFrankreich
Zum Profil

Person
Alter
20
Größe
1,87
Gewicht
82
Fuß
R
Saison 2020/2021

Ligue 1

Spiele
12
Tore
-
Vorlagen
1
Karten
1--


„Es gab viele Klubs, die sich für Simakan interessierten“, erklärt Francesco Di Frisco dem Portal „Calciomercato.it“. Der Italiener war in dieser Sache als Vermittler tätig und nennt Aston Villa, Olympique Lyon und Borussia Dortmund als Interessenten. „Vor allen Dingen die Deutschen hatten es bis in die letzten Stunden des Sommertransfermarkts versucht“, berichtet Di Frisco vom intensiven Dortmunder Werben.



Einen Schritt weiter war offenbar der AC Mailand, der bereits in Kontakt mit Simakans Berater Badou Sambague gestanden hatte. Racing Straßburg soll ein Transfervolumen von rund 20 Millionen Euro gefordert haben. Eine Fixsumme von mindestens 15 Millionen Euro plus Boni hatte der französische Erstligist für Simakan aufgerufen. Ein Deal kam allerdings nicht zustande – vorerst.

Neuer Versuch im Januar?

Di Frisco rechnet damit, dass die genannten Klubs im kommenden Januar-Wechselfenster einen erneuten Anlauf nehmen werden. Simakan, der innen und auf der rechten Außenbahn verteidigen kann, gilt als technisch versiert und verfügt über eine enorme Kraft und Explosivität. Sein Vertrag in Straßburg läuft noch bis 2023. Der 20-Jährige knüpfte in den ersten Spielen der neuen Saison nahtlos an seine Leistungen aus der Vergangenheit an.






Zum Glück hatten wir Glück.

— Rui Costa