Christopher Antwi-Adjej: Von der Ober- in die Bundesliga

von Marcel Breuer07:45 Uhr | 10.09.2019
Von der Oberliga in die Bundesliga: Christopher Antwi-Adjej. Foto: Friso Gentsch
Vor gut drei Jahren kickte er noch bei der TSG Sprockhövel in der fünften Liga, nun ist Christopher Antwi-Adjej Stammspieler beim SC Paderborn in der Bundesliga. Der 25 Jahre alte Profi mit afrikanischen Wurzeln hat eine Blitz-Karriere hingelegt.


Seit der Oberliga-Saison 2015/2016 mit dem kleinen Verein im südlichen Ruhrgebiet ist Antwi-Adjej jedes Jahr eine Liga höher geklettert. «Kaum einer hätte erwartet, dass ich mal Bundesliga-Profi werde», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Aber es war immer mein Kindheitstraum. Jetzt habe ich es geschafft.»

Nach dem Aufstieg mit der TSG und einer Saison in der Regionalliga West (2016/2017) lotste der frühere Paderborn-Manager Markus Krösche den Flügelflitzer im Sommer 2017 zum damaligen Drittligisten. Ihm war der schnelle Mittelfeldspieler zuvor in einem Pokalspiel des SC gegen Sprockhövel aufgefallen. In den Folgejahren trug Antwi-Adjej mit seinen Toren dazu bei, dass die Ostwestfalen zweimal nacheinander aufstiegen. Dass er nun in der Eliteliga angekommen ist, kann er manchmal selbst nicht recht glauben. «Ich bin ja ein Spätstarter und erst mit 23 Profi geworden», sagte der in Hagen (Westfalen) geborene Profi, dessen Eltern aus Ghana stammen.

22

Christopher Antwi-Adjej
PaderbornMittelfeldDeutschland
Zum Profil

Person
Alter
25
Größe
1,71
Gewicht
72
Fuß
R
Saison 2019/2020

Bundesliga

Spiele
4
Tore
-
Vorlagen
-
Karten
---


Auf das nächste Heimspiel am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) freut er sich ganz besonders. Denn es geht gegen den FC Schalke 04, seinen Lieblingsclub. «Ich bin zwar kein Hardcore-Fan, aber ich finde Schalke schon immer gut.» Seit der Zeit, als Lincoln, Kevin Kuranyi und Marcelo Bordon dort spielten. «Die fand ich irgendwie cool.»

(dpa)

Es ist nicht wie bei einer Mathearbeit, sondern wie bei einem Deutschaufsatz.

— Schalkes Coach Domenico Tedesco zum großen Ermessensspielraum beim Einsatz des Videobeweises