1. Bundesliga

Effenberg verteidigt Bayern-Verantwortliche nach PK

18:29 Uhr | 22.10.2018

1:2 Weghorst (63.)
0:1 Lewandowski (30.)
0:2 Lewandowski (48.)
1:3 James (72.)



  
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg hat die Vereinsführung von Rekordmeister Bayern München nach der viel diskutierten Pressekonferenz am vergangenen Freitag in Schutz genommen. "Ich halte es für gerechtfertigt und angebracht, dass die Bosse Stellung bezogen haben", schrieb der frühere Champions-League-Sieger in seiner Kolumne für t-online.de.

Vor allem die mediale Kritik an Nationaltorhüter Manuel Neuer kann Effenberg nicht nachvollziehen. "Die Kritik an ihm war in den vergangenen Wochen wirklich total übertrieben", schrieb der 50-Jährige: "Neuer ist im besten Torwartalter und wurde über Jahre als mit Abstand bester Torwart der Welt gefeiert. Es vergehen nun mal Monate, bis du wieder auf dem absoluten Top-Niveau bist nach einer so langwierigen Verletzung."

Die Aussagen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß über den ehemaligen Münchner Juan Bernat, er habe in der vergangenen Saison in der Champions League beim FC Sevilla "einen Scheißdreck" gespielt und sei deshalb verkauft worden, bezeichnete Effenberg jedoch als Fehler. "Er wird sich dafür zu hundert Prozent entschuldigen im nächsten Interview. Genau wie er es bei Bellarabi getan hat, dessen Foul er als 'geisteskrank' bezeichnet hatte", ist Effenberg überzeugt.

(sid)

Weitere Informationen
Nationalspieler Rüdiger in Topform: "Fühle mich extrem wohl"

vor 22 Tagen


Verstärken können die sich, aber nicht auf der rechten Seite. Da bin ich. Ich komme selber ausm Pott. Mein Vater war auf der Hütte. Wenn ich wieder fit bin, zeig ich denen, wat malochen heißt.

— Thorsten Legat