Eintracht Frankfurt will den Rose-Effekt verhindern

von marvin.worms09:16 Uhr | 16.04.2021
Adi Hütter wehrt sich gegen die Vorwürfe
Am Dienstag teilte Adi Hütter seinen Spielern mit, dass er im Sommer Eintracht Frankfurt verlässt und zu Borussia Mönchengladbach wechselt. Nach Informationen der „Bild“ ist der Trainer überzeugt, dass es im Endspurt keinen Einbruch geben wird.

Samstag, 17.04.2021



Spieler schwören sich auf das große Ziel ein

Nachdem Adi Hütter der Mannschaft seine Entscheidung mitgeteilt hatte, war es ganz still in der Kabine. Laut der „Bild“ soll die Ansprache des scheidenden Trainers sehr emotional gewesen sein, wofür es von den Spielern anschließend Applaus gab. Anschließend schworen sich alle Spieler auf das große Ziel des Vereins ein: Die Qualifikation für die Champions League. Die SGE hat in dieser Saison die Chance, sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für die Champions League zu qualifizieren.



Adi Hütter ist überzeugt, dass dieses Ziel auch erreicht werden kann. „Die Jungs haben das eine große Ziel im Kopf, die marschieren, die gehen. Wir wollen gemeinsam Geschichte schreiben in Frankfurt und für Eintracht“, erklärte er. Über seinen Weggang im Sommer sagte er, er wolle bis zum Saisonende alles geben und sei noch hungriger als zuvor. Für Eintracht Frankfurt stehen noch sechs Spiele in der Bundesliga an. Mit momentan sieben Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund liegt man auf Platz vier, der für die Qualifikation für die Champions League reichen würde.



Mönchengladbach als Mahnbeispiel für Frankfurt

Im Februar machte Konkurrent Borussia Mönchengladbach den Wechsel von Trainer Marco Rose zu Borussia Dortmund offiziell. Anschließend sank die Leistungskurve der Mannschaft stark ab. Die nächsten sechs Spiele wurden allesamt nicht gewonnen. Dazu flog man aus dem DFB-Pokal und der Champions League raus. Bei der Eintracht sind aber alle überzeugt, dass man so einen Einbruch verhindern kann. Marketing-Boss Axel Hellmann sprach mit den Spielern, um die Situation zu kontrollieren und kann sich einen Einbruch kurz vor dem Saisonende nicht vorstellen. „Das könnte ein bisschen mit der Mentalität der Mannschaft zusammenhängen. Wir haben einige Spieler dabei, die haben Champions-League-Erfahrung, die wissen, wie geil das ist. Und dann mit diesem Klub, diesem Umfeld, diesen Fans – das ist eine unglaubliche Motivation.“





Bei uns springen vorne ja schon genug kleine Leute herum, was nützt mir da noch ein weiterer, dem du eine Leiter hinstellen musst, wenn er köpfen will?

— Wolfgang Wolf