Grifo-Ersatz aus Griechenland? SCF mit Interesse an Georgios Masouras

von Georg Daras18:59 Uhr | 21.06.2021
Fast jährlich ranken sich Gerüchte um einen Abschied von Vincenzo Grifo beim SC Freiburg – so auch diesen Sommer. Griechische Medien bringen nun einen Namen ins Spiel, der für die Freiburger wohl interessant sein könnte. Sofern Grifo sich tatsächlich aus dem Breisgau verabschieden sollte. Georgios Masouras, 27-Jähriger griechischer Nationspieler von Olympiakos Piräus, soll auf dem Zettel des SCF stehen.

Masouras zieht ausländisches Interesse auf sich

So will das griechische Blatt „Sportime“ wissen, dass der Bundesliga-Verein sich bereits offiziell nach dem Spieler erkundigt hat.  Die Freiburger sollen in Person von Sportdirektor Klemens Hartbach nach den Preisvorstellungen der Griechen für Masouras gefragt haben: Unter 7 Millionen Euro bestehe für Olympiakos Piräus dabei jedoch keine Verhandlungsbasis.

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Giorgos Masouras
OlympiakosMittelfeldGriechenland
Zum Profil

Person
Alter
27
Größe
1,84
Gewicht
75
Fuß
R
Daten

Super League

Spiele
154
Tore
40
Vorlagen
8
Karten
11--


Ungehindert der Stichhaltigkeit der Quelle: Auch weitere griechische Medien berichten von regem Interesse an Masouras. Vor allem  deutsche und englische Vereine sollen den Griechen auf dem Schirm haben.

Nicht verwunderlich, spielte Masouras doch mit Abstand dieses Jahr seine bislang stärkste Profisaison. 13 Treffer und vier Vorlagen in 31 Meisterschaftsspielen. Dabei wusste Masouras vor allem in Saisonendspurt zu glänzen. Im Meister-Playoff der griechischen Liga erzielte er sechs Treffer – in gerade einmal acht Partien. Auch im jüngsten Länderspiel seiner Griechen netzte er ein: Anfang Juni gegen Norwegen.



Linksaußen mit späten Durchbruch

Eine beachtliche Entwicklung, die so nicht unbedingt abzusehen war. Erst mit 24 Jahren begann Masouras in der griechischen Super League auf sich aufmerksam zu machen. Die Jahre davor lief er beim Mittelständler Panionios Athen eher unter dem Radar. Folglich auch mit 25 erst sein Transfer zum griechischen Spitzenverein Olympiakos Piräus, wo er sich auch nicht auf Anhieb durchsetzen konnte.


Erst in der vergangenen Spielzeit wurde er uneingeschränkter Stammspieler beim griechischen Meister – und festigte seinen Platz im Nationalteam. Dieser späte Karriereschub soll Masouras auch so interessant machen. Ein Spieler, der trotz fortgeschrittenem Alter noch entwicklungsfähig zu sein scheint.





Der Ruf interessiert mich nicht. Nur die Punkte.

— Werner Lorant