Hitzlsperger nach VfB-Abstieg bedient: "Das ist heftig, sehr heftig"

von Jean-Pascal Ostermeier07:21 Uhr | 28.05.2019
Sportvorstand Thomas Hitzlsperger vom VfB Stuttgart war nach dem Bundesliga-K.o. restlos bedient. Durch das 0:0 im Relegationsrückspiel bei Union Berlin und dem 2:2 im Hinspiel musste der Klub aus dem Schwabenland zum dritten Mal in seiner Geschichte nach 1975 und 2016 aus der Fußball-Bundesliga absteigen.


"Das ist heftig, sehr heftig", sagte Hitzlsperger und rang nach Worten: "Wir mussten kämpfen, haben das auch getan, aber der Gegner hat sich den Schneid nicht abkaufen lassen. Wir waren nicht in der Lage, fußballerische Lösungen zu finden."

Auf die Frage, ob es einer der schwierigsten Momente seiner Karriere sei, sagte der 37-Jährige: "Ja, ja klar. Ich wusste, dass es passieren könnte." Auch die Spieler seien bedient gewesen, saßen ratlos in der Kabine. "Es spricht keiner, es gibt ja auch nichts zu sagen", so Hitzlsperger.



Der Ex-Nationalspieler räumte ein, das beim VfB zu viel "falsch gemacht" wurde, "deshalb sind wir in der 2. Liga." Auf die Frage, was sich jetzt ändern muss, meinte er: "Kann ich jetzt nicht beantworten, es ist zu früh, weil wir nachdenken müssen." Auch die Spieler seien ratlos gewesen.

(sid)

Die Gegner spielen mit fünf Mann und wir mit elf.

— Axel Kruse auf die Frage, wie Hertha auch mal gewinnen kann.