Kovac leitet erstes Training in Wolfsburg

von Marcel Breuer | dpa13:54 Uhr | 22.06.2022
Hat seine Arbeit in Wolfsburg aufgenommen: Trainer Niko Kovac.

Der neue Chefcoach Niko Kovac hat am Mittwochvormittag zum ersten Mal das Mannschaftstraining des VfL Wolfsburg geleitet.

Beim offiziellen Trainingsauftakt des Fußball-Bundesligisten nach zweitägigen Leistungstests fehlten allerdings noch zahlreiche Nationalspieler wie Lukas Nmecha oder die Neuzugänge Patrick Wimmer (Arminia Bielefeld) und Jakub Kaminski (Lech Posen) nach ihren Länderspielreisen.

Nach einem enttäuschenden zwölften Rang in der vergangenen Saison wollen die Wolfsburger unter Kovac wieder um die Europa-League- oder sogar Champions-League-Plätze mitspielen. «Der VfL war immer ein Club mit großen Ambitionen. Diese Ambitionen wollen wir fortführen», sagte der frühere Trainer von Bayern München, Eintracht Frankfurt und zuletzt AS Monaco in Frankreich bei seiner Vorstellung. «Wir sind hier, um international wieder dabei sein zu können.»

Bis zum ersten Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen am 6. oder 7. August wird sich der Kader des VfL aber noch verändern. Als Verstärkung für die Innenverteidigung sind der Italiener Mattia Viti (FC Empoli) und der Portugiese David Carmo (SC Braga) im Gespräch. Nach dem Weggang von Xaver Schlager (RB Leipzig) suchen die Wolfsburger außerdem noch einen Spieler für das zentrale Mittelfeld. Die «Bild»-Zeitung brachte den Club mit dem Ex-Dortmunder Jeremy Toljan (US Sassuolo) in Verbindung, da der Rechtsverteidiger Kevin Mbabu die Niedersachsen offenbar verlassen will.

Die beiden Schweizer Mbabu und Renato Steffen gehören in Wolfsburg zu einer Reihe möglicher Abgänge. Das gilt auch für gleich fünf Spieler, die in der vergangenen Saison noch an andere Vereine ausgeliehen waren und nun vorerst wieder beim VfL trainieren: Ex-Kapitän Josuha Guilavogui (Girondins Bordeaux), Elvis Rexhbecaj (VfL Bochum), Omar Marmoush (VfB Stuttgart) sowie die beiden kroatischen Nationalspieler Josip Brekalo (FC Turin) und Marin Pongracic (Borussia Dortmund).(dpa)



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