Labbadia: «Müssen Vertrauen in Regierung haben»

von Marcel Breuer13:38 Uhr | 11.08.2020
Sieht das Engagement bei Hertha BSC als «den eigenartigsten und außergewöhnlichsten Job» seiner Trainer-Karriere an: Bruno Labbadia. Foto: Hannibal Hanschke/Reuters Pool/dpa
Trainer Bruno Labbadia vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC kann die vorläufige Absage der Politik an eine Rückkehr der Fans in die Stadien schon zum Saisonstart nachvollziehen.

Samstag, 19.09.2020



«Wir müssen Vertrauen in unsere Regierung haben», sagte Labbadia am Dienstag in Berlin und ergänzte: «Unabhängig vom Fußball würden wir gerne alle noch freier leben. Aber wir haben Menschen in der Führung, die den Überblick haben und die eine Gesamtverantwortung haben, ganz unabhängig vom Fußball.» Die Regierung müsse «für das Gemeinwohl entscheiden und da gilt, dass die Gesundheit an erster Stelle steht», betonte der 54 Jahre alte Ex-Profi.

Hertha BSC
Bundesliga
Rang: 2Pkt: 3Tore: 4:1



Die Deutsche Fußball Liga hatte zuletzt ein Konzept vorgelegt, das eine Rückkehr der Fans in reduzierter Zahl und ohne Stehplätze, Alkohol und Gästeanhänger bereits zum Saisonstart ab Mitte September vorsieht. «Es ist nichts falsch daran, Konzepte vorzulegen. Dann muss man sehen, sind die heute oder in zwei Wochen umsetzbar. Entscheidend ist, dass man vorbereitet ist - und das macht der Fußball», sagte Labbadia: «Der Fußball wird sich nicht über andere Dinge stellen, sondern wird genau wie alle anderen gucken, ob er ein schlüssiges Konzept hat. Wenn man vorangeht ohne vorauszupreschen, dann kann das eine sehr, sehr gute Sache sein.»

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(dpa)

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