Medien: Schalke verabschiedet sich aus Kolasinac-Poker

von Fussballeck16:39 Uhr | 16.09.2020
Özil und Kolasinac sind im Juli überfallen worden
Vor etwa drei Wochen kamen zum ersten Mal Gerüchte um eine Rückkehr von Sead Kolasinac zu Schalke 04 auf. Der finanziell marode Bundesligist nimmt inzwischen aber offenbar Abstand von einer Verpflichtung.


Leverkusen jetzt der Favorit

Der von beiden Seiten avisierte Transfer von Sead Kolasinac zu Schalke 04 ist offenbar vom Tisch. Nach Informationen des Journalisten Raphael Wiesweg haben die Knappen eine mögliche Rückkehr des bosnischen Nationalspielers abgehakt. Noch Ende August hieß es, dass Kolasinac alles, was geht, versuchen wolle, um wieder zurück nach Gelsenkirchen zu wechseln.

Dass womöglich @bayer04fussball sich nun mit @seadk6 beschäftigt, überrascht mich nicht. Nach meinen Infos hat der @s04 einen möglichen Transfer abgehakt. #Kolasinac | #Schalke | #S04

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Sead Kolasinac
ArsenalAbwehrBosnien-Herzegowina
Zum Profil

Person
Alter
27
Größe
1,83
Gewicht
85
Fuß
L
Daten

Premier League

Spiele
77
Tore
2
Vorlagen
11
Karten
12--


— Raphael Wiesweg (@RaphaelWiesweg) September 16, 2020



Ohnehin hat sich im Werben um den linken Verteidiger ein neuer Favorit herausgehoben. Laut „Sport Bild“ hat Bayer Leverkusen die Bemühungen um Kolasinac konkretisiert. Noch in dieser Woche sollen Gespräche bezüglich einer Zusammenarbeit aufgenommen werden. Auf zehn Millionen Euro taxiert das Sport-Boulevardblatt die zu zahlende Ablöse.

FC Schalke 04
Bundesliga
Rang: 18Pkt: 0Tore: 0:8



Ins Unermessliche investieren will der Werksklub aber auch nicht. Das neun Millionen Euro schwere Gehalt des Linksfüßers ist selbst den Leverkusenern zu hoch. Kolasinac soll daher mit einer längeren Vertragslaufzeit sowie einem gestaffelten Bonussystem überzeugt werden.

Roma hat ebenfalls Interesse

Bayer 04 bleibt allerdings nicht der einzige Bewerber. Der AS Rom soll ebenfalls die Verhandlungen mit dem Defensivspezialisten des FC Arsenal aufgenommen haben, den es 2017 in die rote Ecke der englischen Metropole London gezogen hatte.

Nach zwei Pflichtspielen hatte Mikel Arteta Kolasinac klar signalisiert, wohin der Weg unter seiner Ägide noch führen wird. Nachdem der 27-Jährige im Community Shield unmittelbar vor Schluss zumindest eingewechselt wurde, wartete Kolasinac beim 3:0 zum Premier-League-Auftakt auswärts gegen den FC Fulham vergeblich auf einen Einsatz.





Daran sind nur die Schiedsrichter schuld, da bin ich ganz selbstkritisch.

— Markus Osthoff