Nach Nübel-Dementi: Kommt jetzt Rönnow?

von clemens.linhart14:12 Uhr | 04.05.2021
Nach dem Dementi vom Berater von Alexander Nübel bezüglich einer Leihe zu Union Berlin taucht nun ein weiterer Name auf, der die Eisernen kommende Saison verstärken soll. Nach Angaben der „Abendzeitung“ soll Frederik Rönnow nun im Fokus der Berliner stehen.

Union Berlin sucht einen spielstarken Tormann

„An den Gerüchten ist nichts dran, ich habe keine Gespräche mit Union über Alexander Nübel geführt. Wir warten erstmal ab, wie der neue Trainer Julian Nagelsmann über die Torhütersituation beim FC Bayern denkt“, lässt sich Stefan Backs zitieren.



Nun muss Union Berlin seine Suche nach einem neuen Torhüter fortsetzen. Die Hauptstädter brauchen einen neuen Schlussmann, da die Leihgabe von Jürgen Klopps Liverpool Loris Karius mangels gewünschter Einsatzzeit die alte Försterei aller Voraussicht nach wieder verlassen wird.

Zu lediglich vier Bundesligaeinsätzen reichte es für die tragische Hauptfigur der Champions League Finalniederlage von 2018 und blieb dabei drei Mal zu Null, kassierte nur ein Gegentor. Routinier Andreas Luthe ist hingegen als Stammtorwart gesetzt, wenn auch nicht ganz unumstritten.



Frederik Rönnow nun im Fokus

Mit Frederik Rönnow hat man auch schon einen Ersatz vor Augen. Der Schlussmann ist derzeit von Eintracht Frankfurt an Schalke 04 verliehen und bestritt bis dato elf Spiele. Dabei kassierte er 24 Gegentore und behielt nur ein Mal die weiße Weste.

Eine Qualität, die der Nachfolger auf jeden Fall mitbringen sollte, ist Spielstärke. Die wäre bei einer Nübel-Leihgabe definitiv vorhanden gewesen, aber auch der 28-jährige Däne bewies des Öfteren, dass er ein feines Füßchen hat.






Ich habe mein erstes Länderspiel gegen Südafrika gemacht und es ist eigentlich eine beeindruckende Begegnung mit Nelson Mandela gewesen, aber als er dann sagte, ich sähe aus wie Steffi Graf, war ich etwas schockiert.

— Marco Bode