Rose über Cuisance-Abgang: "Borussia ist ihm zu klein geworden"

von Jean-Pascal Ostermeier22:03 Uhr | 17.08.2019
Rose kritisierte Cuisance nach dessen Abgang
Borussia Mönchengladbachs neuer Trainer Marco Rose hat Michael Cuisance nach dessen Abgang zu Bayern München kritisiert. Der 20 Jahre alte Franzose habe "einige Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die er bei seinem neuen Arbeitgeber sicher nicht an den Tag legen wird. Genau das ist der Punkt. Das geht auch hier nicht", sagte Rose nach dem 0:0 gegen Schalke 04.


Cuisance hatte in Gladbach zuletzt einen Stammplatz gefordert. "Für uns war der Transfer unabdingbar. Ich hatte den Eindruck, dass die Borussia für ihn zu klein geworden ist", sagte Rose. Gladbach soll rund zehn Millionen Euro für Cuisance erhalten. Der hoch veranlagte Spielgestalter war bei den Fohlen seit 2017 nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen.

Sportdirektor Max Eberl zeigte sich derweil vor allem über die Wahl des neuen Vereins verwundert. "Ich war überrascht, ja. Ich war überrascht, weil die Thematik war, dass ein junger Spieler spielen muss. Und ich glaube, dass Bayern einen großartigen Kader hat. Dann wird es für einen jungen Spieler nicht einfacher zu spielen als bei uns", sagte Eberl.

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Mickaël Cuisance
BayernMittelfeldFrankreich
Zum Profil

Person
Alter
20
Größe
1,84
Gewicht
79
Fuß
L
Saison 2019/2020

Bundesliga

Spiele
1
Tore
-
Vorlagen
-
Karten
---


Auch die Forderung nach einem Stammplatz habe ihn verwundert. "Es war überraschend, dass er diesen Wunsch geäußert hat, bevor er nur einmal mit dem neuen Trainer gesprochen hat. Wir haben alles versucht und ihm alle Möglichkeiten aufgezeigt. Wenn einer nicht mehr will, muss er einen anderen Weg gehen. Ich bin jetzt zehn, elf Jahre Sportdirektor. Es ist das erste Mal, dass es so war", sagte Eberl, der anfügte: "Bevor es böses Blut gibt, muss man eine Entscheidung fällen."

(sid)

Borussia Mönchengladbach
Bundesliga
Rang: 11Pkt: 1Tore: 0:0



Wenn man sich die Autogramme der Spieler ansieht, dann fühlt man sich wie auf einem Apothekerkongress.

— Helmut Schön