1. Bundesliga

Ruthenbeck: «Terodde wird ein Volltreffer»

08:46 Uhr | 15.01.2018

1:0 Sörensen (34.)
2:1 Terodde (90.)
1:1 Raffael (69.)



In den vergangenen zwölf Jahren gelang dem 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga nur ein Heimsieg im Derby gegen Borussia Mönchengladbach - bis zum Sonntag.

Nach dem Siegtreffer in letzter Sekunde kannte die Freude nach dem 2:1-Erfolg keine Grenzen. «Schöner kann es gar nicht sein», meinte Kölns Torhüter Timo Horn.

SZENE DES SPIELS: Die Partie ging in die fünfte Minute der Nachspielzeit als Konstantin Rausch von links in den Gladbacher Strafraum flankte. Dort lief Simon Terodde auf den ersten Torpfosten und wuchtete den Ball zum nicht mehr für möglich gehaltenen 2:1-Sieg der Kölner ins Netz. «Er ist genau der Typ, den wir vorne gebraucht haben. Ich kann jetzt schon sagen, Terodde wird ein Volltreffer», meinte FC-Trainer Stefan Ruthenbeck.

JOKER DES SPIELS: Die Gladbacher Offensive kam erst in der zweiten Halbzeit mit Raffael in Gang. Der Brasilianer, der nach einer Verletzungspause noch nicht von Beginn an spielen sollte, sorgte fortan ständig für Gefahr in der Kölner Hälfte und erzielte auch das 1:1 in der 69. Minute. «Mit der Einwechslung von Raffael, der sich in den engen Räumen gut bewegt hat, wurden wir offensiv besser und sind verdient zum Ausgleich gekommen», befand Borussen-Coach Dieter Hecking.

AUFREGER DES SPIELS:
Im 88. rheinischen Derby blieb es im mit 50.000 Zuschauern ausverkauften Stadion relativ ruhig zwischen den beiden Fanblöcken - bis auf eine Szene in der Halbzeitpause: Zwei Kölner Anhänger hatten sich als Ordner verkleidet und rissen am Zaun des Gladbacher Blocks eine Fahne ab. Daraufhin wüteten die Borussen-Fans und die Polizei sicherte den Gästeblock ab. Die Fahnen-Diebe wurden eingefangen. Auch im Kölner Fanblock wurde es unruhig, doch die Ordnungskräfte hatten die Situation im Griff.

ZITAT DES SPIELS:
«Wenn der Hoffnungsfunke jetzt nicht zündet, wann dann?», sagte FC-Torhüter Timo Horn.

(dpa)

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Da krieg' ich so den Ball und das ist ja immer mein Problem.

— Gerald Asamoah