Schalke 04: Diese sechs prominenten Spieler sind aktuell unzufrieden

von Fussballeck07:03 Uhr | 29.09.2022
Kral (m.) und Aydin (r.) sind unglücklich mit ihrer aktuellen Situation. Foto: Christof Koepsel/Getty Images

Nach sieben Spieltagen steht der FC Schalke 04 auf Platz 14 der Bundesliga-Tabelle. „Wir haben uns von Anfang an gesteigert, sind nach hinten raus in der Defensive kompakter geworden“, analysierte Flügelspieler Tobias Mohr. Allerdings sind nicht alle seiner Teamkollegen so euphorisch wie der 27-Jährige. Im Schalker Kader herrscht punktuelle Unzufriedenheit. Der „Kicker“ nennt sechs prominente Namen, die unglücklich mit ihrer aktuellen Situation sind.

Unzufriedenheit auf Schalke

Die Sportzeitung listet unter anderem die Neuzugänge Sebastian Polter, Alex Kral und Florent Mollet auf. Polter kam im Sommer vom VfL Bochum zum FC Schalke 04, konnte jedoch noch nicht überzeugen. In bisher acht Pflichtspielen sammelte er nur knapp über 300 Einsatzminuten (ein Tor). Bereits zu Saisonbeginn gab es Gerüchte über einen frühzeitigen Abgang, die der 31-Jährige klar dementierte.

Der Angreifer ist heiß auf die Spielzeit, aber unzufrieden mit seiner aktuellen Situation. Gleiches gilt für Leihspieler Kral. In fünf Einsätzen konnte der Tscheche sein Potenzial nicht voll ausschöpfen oder den an ihn gesetzten Erwartungen gerecht werden. Mollet kam in drei Ligaspielen bisher nur in 59 Minuten zum Zuge. Der Franzose kam für eine halbe Million Euro aus Frankreich ins Ruhrgebiet, konnte sein Können jedoch kaum zeigen.

Auch Aufstiegshelden unglücklich

Neben den drei Neulingen sind auch drei wichtige Personalien für den Schalker Wiederaufstieg unzufrieden mit ihren Rollen unter Trainer Kramer. Unter ihnen ist Kapitän Danny Latza. Der Mittelfeldspieler war nur in 15 Prozent aller möglichen Spielminuten auf dem Platz. Auch Rodrigo Zalazar und Mehmet Can Aydin sind unzufrieden mit ihren Einsatzzeiten. Außenspieler Mohr fühlt mit seinen Mitspielern, wie er verriet.

„Sie sind nach wie vor hochmotiviert und unterstützen auch die Spieler, die im Moment vielleicht vor ihnen sind.“ Die Gesamtsituation würde die Mannschaft „als Gruppe“ gut managen, seine jeweilige Rolle „nimmt niemand persönlich.“ Er selbst ist zufrieden mit seinem Saisonstart. Der amtierende Zweitligameister Schalke 04 dürfte mit dem Auftakt ebenfalls nicht unzufrieden sein. Auch wenn die „Königsblauen“ wie erwartet im Abstiegskampf stecken.




Dieses Tor war das letzte Gift im Becher.

— Aad de Mos, Trainer Werder Bremen, nach einem 0:1 gegen den 1. FC Köln.