Schalke-Leihstürmer Paciência: Kaufoption könnte verpflichtend werden

von Felix Kunkel11:21 Uhr | 17.11.2020
Wurde von seinem Trainer ermahnt: Goncalo Paciencia (r.)
Mit der Ausleihe von Frankfurts Gonçalo Paciência, sicherte sich Schalke 04 zusätzlich eine Kaufoption, die wohl zu einer Kaufpflicht werden könnte. Ein entsprechender Bericht nennt den möglichen Schalker Klassenerhalt als Bedingung für eine feste Verpflichtung des Portugiesen.

Samstag, 21.11.2020



Erst ein Tor für Schalke

Auf Schalke ist Paciência noch nicht richtig angekommen. In bislang sieben Bundesliga-Einsätzen, lief der Stürmer zwar sechsmal von Beginn an auf, konnte jedoch nur ein Tor erzielen. Dabei sollte der 26-Jährige die offensiven Sorgen der Königsblauen vergessen machen. Trotzdem stehen erst fünf Treffer auf dem Konto des Bundesligisten.

Unabhängig von den Leistungen der Leihgabe von Eintracht Frankfurt, könnte Paciência langfristig auf Schalke verweilen. Schon im September beim Abschluss des Leihdeals teilten beide Klubs mit, dass eine Kaufoption in die Vereinbarung integriert sei. Wie die „Bild“ nun berichtet, wandle sich die Kaufoption bei einem erfolgreichen Bundesliga-Verbleib der Schalker, in einen verpflichtenden Transfer um.

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Gonçalo Paciência
SchalkeAngriffPortugal
Zum Profil

Person
Alter
26
Größe
1,84
Gewicht
70
Fuß
R
Saison 2020/2021

Bundesliga

Spiele
15
Tore
1
Vorlagen
1
Karten
2--


Fast zehn Millionen Euro im Gespräch

So drücken die Verantwortlichen der Hessen aus diesem Grund sicherlich S04 die Daumen, im Kampf um den Klassenerhalt. Immerhin würden dann, wie es im Bericht weiter heißt, 9,5 Millionen Euro auf das Konto der Frankfurter fließen. Eine zu Corona-Zeiten stolze Summe, die auf der anderen Seite die finanziell angeschlagenen Schalker noch weiter in die Krise stürzen könnte.

FC Schalke 04
Bundesliga
Rang: 18Pkt: 3Tore: 5:24



Bleibt abzuwarten, ob Paciência eine Ablösesumme knapp unter zehn Millionen überhaupt rechtfertigt. 2018 zahlten die Adler „nur“ drei Millionen Euro an den FC Porto für die Dienste des Mittelstürmers.





Hertha war keineswegs nur auf die Gefährdung des eigenen Tores bedacht.

— Bela Rethy