1. Bundesliga

Streit zwischen RB und französischem Verband beigelegt

16:37 Uhr | 08.11.2018




Der Streit zwischen Bundesligist RB Leipzig und dem französischen Fußball-Verband FFF wegen Stürmer Jean-Kévin Augustin ist offenbar beigelegt.

Die Franzosen nehmen nach französischen Medienberichten von ihrer Beschwerde beim Weltverband FIFA Abstand und setzen damit auf Entspannung zwischen beiden Seiten. Auch RB hatte vor dem Europa-League-Spiels bei Celtic Glasgow (21.00 Uhr) mitgeteilt, dass das Treffen am Dienstag zwischen RB-Sportkoordinator Jochen Schneider und dem FFF-Präsidenten Noël Le Graët und Marc Keller, Manager der französischen Nationalmannschaften, positiv verlaufen sei.

Der Verband des Weltmeisters hatte die Beschwerde gegen Leipzig und Augustin eingereicht, nachdem der 21-Jährige im September zwei U21-Länderspiele abgesagt hatte, dann aber in einem RB-Testspiel auflief.

Augustin hatte seine Absage mit dem Verweis auf muskuläre Ermüdungserscheinungen per SMS begründet. Weil er dann aber in einem RB-Testspiel zum Einsatz kam, beschwerte sich der französische Verband an höchster Stelle. Die Leipziger beteuern, dass sie Augustin abstellen wollten. Die Entscheidung habe der Spieler selbst gefällt.

Augustin war bereits Ende 2017 bei U21-Coach Sylvian Ripoll nach einer Auseinandersetzung in Ungnade gefallen und zwischenzeitlich suspendiert worden. Im März begnadigte ihn Ripoll und berief den Angreifer in den Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Kasachstan und Montenegro. Dort erzielte Augustin in beiden Partien jeweils ein Tor. Nach seiner jüngsten Absage hat ihn Ripoll wieder aus dem Kader verbannt. Und dabei bleibt es auch erstmal. Ripoll verzichtete am Donnerstag auf eine Nominierung Augustins für die Testspiele gegen Kroatien und Spanien. Die Leipziger Abwehrspieler Nordi Mukiele und Dayot Upamecano sind dagegen dabei.

(dpa)

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Ich suche regelmäßig neue Spieler, nur rede ich nie darüber. Zur Zeit suche ich einen Stürmer und einen Mittelfeldspieler.

— Colin Todd