Trainerjob im Ausland für Labbadia "mehr denn je ein Thema"

von Jean-Pascal Ostermeier19:08 Uhr | 18.06.2019
Trainer Bruno Labbadia liebäugelt nach dem Ende seiner erfolgreichen Zeit bei Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg mit einem ersten Engagement im Ausland. "Ich schaue nicht nur ins Ausland, aber es ist mehr denn je ein Thema", sagte der 53-Jährige den Wolfsburger Nachrichten: "Ich bin ein Kind der Bundesliga, aber das Ausland reizt mich mittlerweile immer mehr, dort kann man sich noch mal ganz neu behaupten."

Möglich sei nun allerdings, dass er in diesem Sommer zunächst keinen Job finde. Labbadia hatte den Posten in Wolfsburg im Februar 2018 angetreten und den Klub vor dem Abstieg gerettet. In der zurückliegenden Saison führte er das Team dann in die Europa League, verlängerte seinen in diesem Sommer auslaufenden Vertrag aber aus freien Stücken nicht.



Trotz des ungewöhnlichen Abgangs nach einer erfolgreichen Spielzeit nimmt Labbadia sehr viel Positives aus Wolfsburg mit. Es habe in seiner Karriere Momente gegeben, "in denen man an dem ganzen Geschäft zweifelt", sagte er: "Aber die Zeit in Wolfsburg hat mir unheimlich viel gegeben, ich habe wieder richtig Bock auf eine neue Aufgabe und bin sicher wieder ein besserer Trainer geworden."

(sid)

Bruno Labbadia
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Ich würde mich selbst als sehr bodenbeständigen Spieler bezeichnen. Ja, bodenbeständig, so würde ich mich charakterisieren. (Erneute Nachfrage, was er denn damit meine) Das bedeutet, dass ich nach dem Wechsel nach Bordeaux wieder zum HSV zurückgekehrt bin. Das ist eben dieses Bodenbeständige an mir.

— Manfred Kaltz' Antwort auf die Nachfrage des Moderatoren, ob er nicht bodenständig meine