1. Bundesliga

Vorletzter gegen Erster: VfB erwartet BVB

09:36 Uhr | 20.10.2018

0:1 Sancho (3.)
0:2 Reus (23.)
0:3 Paco Alcacer (25.)
0:4 Philipp (85.)



Schwerer geht es nicht: Der Bundesliga-Tabellenvorletzte VfB Stuttgart bekommt es beim Debüt seines neuen Trainers Markus Weinzierl gleich mit Tabellenführer Borussia Dortmund zu tun.

Mit Spannung erwarten die Fußball-Fans am 8. Spieltag auch, ob Titelverteidiger FC Bayern in Wolfsburg seinen Negativtrend beendet.

DER SPITZENREITER: Bei Borussia Dortmund könnte es unter dem neuen Trainer Lucien Favre kaum besser laufen. Der BVB ist in allen Wettbewerben in dieser Saison bisher noch ohne Niederlage und geht mit drei Punkten Vorsprung auf seine Verfolger in die Partie beim VfB Stuttgart. Der Tabellenvorletzte hofft, dass es mit dem Einstand des neuen Trainers Markus Weinzierl ab sofort aufwärts geht. Allerdings gewannen Dortmunder Teams schon 13 Mal in Stuttgart, so häufig wie sonst nirgendwo in der Liga.

DIE VERFOLGER: RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und Hertha BSC haben jeweils drei Punkte Rückstand auf Dortmund. Aus den Partien des Quartetts am Wochenende sticht der Auftritt von Werder beim allmählich erstarkenden FC Schalke 04 heraus. Im 40 Jahre alten Bremer Stürmer Claudio Pizarro und dem 36 Jahre alten Schalker Verteidiger Naldo treffen sich zwei Bundesliga-Veteranen wieder, die einst gemeinsam für Werder spielten. Die Leipziger müssen zum FC Augsburg. Erst am Sonntag empfängt Hertha BSC den SC Freiburg, danach erwartet die Gladbacher den FSV Mainz 05.

DER MEISTER: Nach der Medienschelte der Bayern-Bosse sind die Münchner Profis beim VfL Wolfsburg gefordert. Der deutsche Meister konnte seine vergangenen vier Pflichtspiele nicht gewinnen und ist vier Punkte hinter Dortmund Sechster. «Es ist nicht alles so schwarz, wie es gemalt ist», sagte Trainer Niko Kovac am Freitag. Die Wolfsburger sind seit fünf Begegnungen ohne Sieg und verloren zwölf der vergangenen 14 Duelle mit dem Rekordchampion.

DIE UNTEREN REGIONEN: Für Bayer Leverkusen und Hannover 96 geht es im direkten Duell darum, sich möglichst weit von der Gefahrenzone zu entfernen. Das ist auch das Ziel von Aufsteiger 1. FC Nürnberg und Champions-League-Teilnehmer 1899 Hoffenheim. Die Nürnberger hatten vor der Länderspielpause mit dem 0:6 in Leipzig wie schon beim 0:7 in Dortmund eine derbe Pleite kassiert.

(dpa)

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