Wegen Pyro-Technik: 18.300 Euro Geldstrafe für Eintracht

von Jean-Pascal Ostermeier16:49 Uhr | 06.12.2019
Frankfurt-Fans zündeten Bengalische Feuer gegen Union
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt wird wegen eines pyrotechnischen Vergehens seiner Anhänger einmal mehr zur Kasse gebeten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den Klub am Freitag mit einer Geldstrafe in Höhe von 18.300 Euro. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.


Unmittelbar vor Beginn der Bundesliga-Partie bei Union Berlin am 27. September 2019 hatten Fans der Eintracht im Gäste-Bereich mindestens elf Bengalische Feuer gezündet. Der Anpfiff verzögerte sich deshalb. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden vier weitere Leuchtfackeln entflammt.

Am Montag hatten Fans der Eintracht vor dem Gastspiel beim Rhein-Main-Rivalen FSV Mainz 05 ebenfalls Pyrotechnik gezündet. Der Anpfiff verzögerte sich daraufhin um rund zehn Minuten. Auch hierfür muss der Klub eine empfindliche Strafe befürchten.

(sid)

Eintracht Frankfurt
Bundesliga
Rang: 11Pkt: 18Tore: 24:22



Resignation ist der Egoismus der Schwachen.

— Jörg Berger