2. Bundesliga: Die voraussichtlichen Aufstellungen am 2. Spieltag

von David Di Tursi13:44 Uhr | 25.09.2020
Trainer Kenan Kocak und Hannover 96 gewinnen 2:0
Die 2. Bundesliga geht in die zweite Runde und wartet dabei mit zahlreichen spannenden Duellen auf. Nach dem 3:0 in Würzburg misst sich Erzgebirge Aus als erster Tabellenführer der neuen Saison am Freitag mit den Gästen aus Fürth. Für die Kieler Störche geht es am Samstag zum Aufsteiger aus Braunschweig. In Karlsruhe werden am Sonntag beim Gastspiel der Bochumer alle Augen auf KSC-Stürmer Philipp Hofmann gerichtet sein, der den Verein eigentlich in Richtung Union Berlin verlassen wollte und daher zuletzt nicht zum Einsatz kam. Zeitgleich will der 1. FC Nürnberg vor 10.000 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion gegen Sandhausen den ersten Dreier der noch jungen Saison einfahren. Hoch her geht es auch am Montagabend, wenn Bundesliga-Absteiger Paderborn den Hamburger SV empfängt. Das sind die voraussichtlichen Aufstellungen am 2. Spieltag der 2. Bundesliga.

Freitag, 25.09.2020



Erzgebirge Aue – SpVgg Greuther Fürth (Freitag, 18:30 Uhr)

Aue: Männel – Gonther, Samson, Ballas – Gnjatic, Riese – Strauß, Hochscheidt, Rizzuto –  Testroet,  Krüger

Pascal Testroet, wie Tom Baumgart zuletzt als Joker erfolgreich, winkt ein Platz in der Startelf. Für ihn könnte Jan Hochscheidt zunächst auf der Bank Platz nehmen. Ansonsten dürfte Dirk Schuster jedoch auf dieselbe Elf setzen wie beim Auftaktsieg in Würzburg. Clemens Fandrich (Leiste) und Fabian Kalig (Reha nach Knie-OP) fehlen weiterhin.



Fürth: Burchert – Meyerhöfer, M. Bauer, Mavraj, Raum – Sarpei – Seguin, Green – S. Ernst – Hrgota, Nielsen

Wie in der Vorwoche hat Stefan Leitl keine Verletzten zu beklagen, große Umstellungen werden nicht erwartet. Im Mittelfeld dürften Sebastian Ernst, Julian Green und Paul Seguin beginnen, im Angriff spricht vieles für Branimir Hrgota und Havard Nielsen.


VfL Osnabrück – Hannover 96 (Freitag, 18:30 Uhr)

Osnabrück: Kühn – Ajdini, Beermann, Trapp, Reichel – Gugganig, Blacha – Amenyido, N. Schmidt, Kerk – Santos

Marc Auge (Sehne) und Nico Granatowski (Sprunggelenk) stehen nach wie vor nicht zur Verfügung. Konstantin Engel und Ulrich Taffertshofer sind angeschlagen. Eine Co-Produktion der Neuzugänge Sebastian Kerk und Christian Santos sicherte am 1. Spieltag das 1:1 in Fürth, beide werden erneut beginnen.

Hannover: Esser – M. Franke, Elez, Hübers – Muroya, D. Kaiser, Frantz, Hult – Haraguchi, Ducksch – Weydandt

Martin Hansen fehlt weiterhin mit einer Handverletzung. Sollte Trainer Kenan Kocak auf eine Viererkette umstellen, könnte der neu verpflichtete Abräumer Jaka Bijol sein Debüt im 96-Dress geben.

Fortuna Düsseldorf – Würzburger Kickers (Samstag, 13 Uhr)

Düsseldorf: Kastenmeier – M. Zimmermann, Danso, Hoffmann, Hartherz – Bodzek, Sobottka – J. Zimmer, Ofori – Hennings, Karaman

Nana Ampomah fehlt gelb-rot-gesperrt, Dawid Kownacki kehrt in den Kader zurück. In der Offensive ist Wechsel-Kandidat Kenan Karaman eine Option für die Startformation, gleiches gilt für Kelvin Ofori, Brandon Borrello und Thomas Pledl.

Würzburg: Giefer – Ronstadt, Hägele, Douglas, Feick – Sontheimer, Toko – Flecker, Herrmann – Baumann, Pfeiffer

Möglich, dass Trainer Michael Schiele seine Mannschaft nach der 0:3-Auftaktpleite gegen Aue nur auf einer Position verändert und Douglas anstelle von Leroy Kwadwo in der Innenverteidigung aufläuft. Luke Hemmerich und Niklas Hoffmann stehen weiter nicht zur Verfügung.

SV Darmstadt 98 – Jahn Regensburg (Samstag, 13 Uhr)

Darmstadt: Schuhen – Herrmann, Rapp, L. Mai, Holland – Palsson – Manu, Kempe, Marvin Mehlem, Honsak – Dursun

Nach dem 2:3 in Sandhausen hat Markus Anfang nach der Rückkehr von Immanuel Höhn und Victor Palsson zwei weitere Optionen. Bis auf den Langzeitverletzten Wittek (Reha nach Kreuzbandriss) hat man keine Ausfälle zu beklagen.

Regensburg: A. Meyer – Hein, Elvedi, Nachreiner, Wekesser – Besuschkow, Gimber – Vrenezi, Stolze – Albers, Caliskaner

Trainer Mersad Selimbegovic muss auf Jan-Niklas Beste, Jann George und Scott Kennedy verzichten. Sebastian Stolze drängt anstelle von Charalambos Makridis in die Anfangself, mehr wird sich im Vergleich zum Unentschieden gegen Nürnberg wohl nicht ändern.

Eintracht Braunschweig – Holstein Kiel (Samstag, 13 Uhr)

Braunschweig: Dornebusch – Schultz, Wydra, Ziegele – Wiebe, Ben Balla, Nikolaou, Kijewski – Kobylanski – Kaufmann, Abdullahi

Sollte Felix Dornebusch im Tor wie schon zuletzt den Vorzug vor Jasmin Fejzic erhalten, könnte Trainer Daniel Meyer auf dieselben elf Spieler wie am 1. Spieltag setzen. Nicht im Kader steht Patrick Kammerbauer (Sehnenriss im Ellenbogen).

Kiel: Dähne – Ignjovski, Wahl, Komenda, van den Bergh – Meffert – J.-S. Lee, Mühling – Reese, Serra, Bartels

Das 1:0 gegen Bundesliga-Absteiger Paderborn gibt Trainer Ole Werner wenig Anlass zu großen Veränderungen. In der Offensive dürfte Rückkehrer Fin Bartels erneut an der Seite von Fabian Reese und Janni Serra beginnen. Jonas Sterner (Fußverletzung) und Stefan Thesker (Mittelhandbruch) fehlen.

FC St. Pauli – 1. FC Heidenheim (Sonntag, 13:30 Uhr)

St. Pauli: Himmelmann – Ohlsson, Avevor, Buballa, Paqarada – Benatelli – Wieckhoff,  Zalazar, Becker, Dittgen – Kyereh

Noch immer nicht zurückgreifen kann Trainer Timo Schultz auf die Dienste von Christopher Buchtmann (Ferse) sowie Ryo Miyaichi (bAdduktoren). Boris Tashchy trainiert wieder und steht vor seiner Rückkehr. Marvin Knoll könnte im defensiven Mittelfeld von Finn Ole Becker ersetzt werden.

Heidenheim: Ke. Müller – Busch, P. Mainka, Steurer, Föhrenbach – Geipl, Kerschbaumer, Sessa – T. Mohr, Pick – Pat. Schmidt

Die Mannschaft von der Ostalb ist nach der verlorenen Bundesliga-Relegation mit dem 2:0 über Braunschweig gut gestartet, personell kann Trainer Frank Schmidt aus dem Vollen schöpfen. Robert Leipertz und Stefan Schimmel droht die Bank, Kevin Sessa hat nach seinem Joker-Tor dagegen gute Chancen auf die Anfangself, ebenso Tobias Mohr.

Karlsruher SC – VfL Bochum (Sonntag, 13:30 Uhr)

Karlsruhe: Gersbeck – Thiede, Bormuth, Kobald, Heise – Fröde – Wanitzek, Gondorf – Djuricin, P. Hofmann, Goller

Stürmer Philipp Hofmann kam in Hannover nicht um Einsatz, dürfte nach dem Wechsel-Theater mit Union Berlin nun allerdings in die Startelf zurückkehren. Kyoung-Rok Choi und David Pisot (beide Sprunggelenk) sowie Jannis Rabold (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) fehlen.

Bochum: Riemann – Gamboa, Lampropoulos, Leitsch, Danilo Soares – Losilla,  Tesche – Zoller, Zulj, Holtmann – Ganvoula

Im Vergleich zum Montagsspiel gegen St. Pauli sind keine Veränderungen zu erwarten.
Verletzungsbedingt fehlen Herbert Bockhorn und Thomas Eisfeld (beide muskuläre Probleme) sowie Saulo Decarli (Fußverletzung).

1.FC Nürnberg – SV Sandhausen (Sonntag, 13:30 Uhr)

Nürnberg: Mathenia – Valentini, Mühl, Sörensen, Handwerker – Krauß, Nürnberger – Hack, Singh – Köpke, Schleusener

Für Manuel Schäffler (Knieprellung) kommt ein Einsatz noch immer zu früh, vieles spricht dafür, dass Trainer Robert Klauß wie in Regensburg im Angriff auf Fabian Schleusener setzt. Über ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss könnte Virgil Misidjan endlich wieder in den Kader zurückkehren. Pascal Köpke drängt in die Startelf.

Sandhausen: Fraisl – Nauber, Kister, Zhirov – Diekmeier, Contento – Linsmayer, Nartey – Biada – K. Behrens, Keita-Ruel

Die Sandhäuser dürften mit derselben Startelf wie beim 3:2-Sieg über Darmstadt ins Rennen gehen. Einzige Ausnahme: im Mittelfeld könnte Emanuel Taffertshofer von Denis Lindsmayer auf die Bank verdrängt werden.

SC Paderborn – Hamburger SV (Montag, 20:30 Uhr)

Paderborn: Zingerle – Ananou, Correia, Schonlau, Okoroji – Pröger, Thalhammer, Vasiliadis, Antwi-Adjej – Michel, Srbeny

Der neu verpflichtete Mittelfeldspieler Svante Ingelsson kommt womöglich zu seinem Debüt für Paderborn, der schwedische U21-Nationalkapitän ist im Zentrum sowie auf den Außen einsetzbar. Für Streli Mamba kommt die Partie zu früh, dafür kann Trainer Steffen Baumgart wieder auf die zuletzt angeschlagenen Jamilu Collins, Sven Michel und Benjamin Strohdiek zurückgreifen.

HSV: Heuer Fernandes – Vagnoman, Ambrosius, Heyer, Leibold – Onana, Gjasula – Wintzheimer, Dudziak, Kittel – Terodde

Das Mittelfeldachse um Amadou Onana und den aus Paderborn geholten Klaus Gjasula sowie Spielmacher Jeremy Dudziak steht. Im Abwehrzentrum machte Moritz Heyer beim 2:1 gegen Bundesliga-Absteiger Düsseldorf ein starkes Spiel und wird daher wie Doppel-Torschütze Simon Terrode erneut von Beginn an anlaufen.





Und wieder nur 500 Zuschauer im Kölner Südstadion, rufen Sie an und ich gebe Ihnen die Namen durch.

— Werner Hansch