Pyro-Ärger im Derby: 100.000 Euro Geldstrafe für St. Pauli

von Jean-Pascal Ostermeier15:00 Uhr | 16.04.2019
Fußball-Zweitligist FC St. Pauli muss nach dem Fehlverhalten von Teilen seiner Fans und einem nicht ausreichenden Ordnungsdienst eine saftige Geldstrafe zahlen: Nach den Vorkommnissen im Stadtderby gegen den Hamburger SV hat das DFB-Sportgericht die Braun-Weißen nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro verurteilt. St. Pauli hat die Strafe bereits akzeptiert, damit ist das Urteil rechtskräftig.


"Wir akzeptieren die Strafe und übernehmen die Verantwortung, da wir als Klub dafür verantwortlich sind, dass die Unversehrtheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet wird", sagte Vereinspräsident Oke Göttlich.

Vor und während der Partie am Millerntor am 10. März wurde im Fanblock des FC St. Pauli wiederholt Pyrotechnik abgebrannt. Das Spiel musste aufgrund der Vorfälle mehrmals von Schiedsrichter Felix Brych (München) unterbrochen werden. Zudem wurde vor dem Spiel ein großes verunglimpfendes Banner in Bezug auf den HSV gezeigt.

(sid)

FC St. Pauli
2. Bundesliga
Rang: 4Pkt: 43Tore: 38:36



Ich finde, der Schiedsrichter hat grundsätzlich ordentlich gepfiffen. Nur in den entscheidenden Szenen - da hat er danebengelegen.

— Niko Kovac nach dem 0:1 gegen Bayern München