2. Bundesliga

St. Pauli siegt in Paderborn dank Meier

15:30 Uhr | 02.03.2019


90' 13:00 HZ ENDE
Der FC St. Pauli hat dank Alexander Meier in der 2. Fußball-Bundesliga die Chance genutzt, den Abstand zum Lokalrivalen Hamburger SV bis auf einen Punkt zu verkürzen. Die Millerntor-Elf kam beim SC Paderborn zu einem wichtigen 1:0 (0:0) und rangiert unmittelbar hinter dem HSV, der den dritten Tabellenplatz hinter dem 1. FC Köln und Union Berlin belegt.

Meier (81.) war einmal mehr Schütze des entscheidenden Tores. St. Paulis Ersin Zehir flog in der 87. Minute per Gelb-Roter Karte vom Platz. Paderborn traf in der Schlussphase durch Uwe Hünemeier die Latte des Gäste-Tores.

Die Erfolgsserie der Gastgeber der letzten Wochen von fünf Pflichtspiele ohne Niederlage wurde beendet. Beim SCP war es der erste Sieg der Norddeutschen nach sechs Gastspielen ohne Dreier.

Paderborn hatte von Beginn an mehr vom Spiel, musste allerdings bis zur 23. Minute auf die erste Großchance warten. Sven Michel traf nach Doppelpass im Strafraum mit Babacar Gueye den Außenpfosten.

In der 35. Minute erzielte Alexander Meier für die Hamburger das 1:0, doch das Schiedsrichter-Gespann entschied sehr umstritten auf Abseits. In der 42. Minute hatte Hünemeier das 1:0 für Paderborn auf dem Kopf, doch Pauli-Keeper Robin Himmelmann parierte glänzend. Hünemeier stand zwar im Abseits, allerdings blieb die Fahne des Assistenten unten.

In der 46. Minute hatte Meier erneut das 1:0 für die Gäste auf dem Fuß. Sein Schuss wurde allerdings von SCP-Schlussmann Leopold Zingerle pariert. Auch in der 65. scheiterte Meier freistehend. In der 74. Minute hatte der eingewechselte Ben Zolinski die nächste gute Chance der Gastgeber auf dem Fuß, aber Himmelmann klärte überragend per Fußabwehr.

(sid)

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Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen.

— Erich Ribbeck