FCK und Würzburg müssen wegen Verstößen gegen Anti-Doping-Richtlinien zahlen

von Jean-Pascal Ostermeier18:27 Uhr | 11.12.2018
Das Sportgericht des Deutschen Fußballbundes (DFB) hat die Drittligisten 1. FC Kaiserslautern und Würzburger Kickers jeweils wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien mit Geldstrafen belegt. Beim FCK müssen Verein und Mittelfeldspieler Mads Winther Albaek jeweils 4000 Euro, der Anti-Doping-Beauftrage 2500 Euro zahlen. Würzburg kommt in der Summe auf eine Strafe von 10.000 Euro.


FCK-Profi Albaek war nach dem Drittligaspiel gegen den Karlsruher SC am 25. August zunächst in die Kabine gegangen, obwohl er für eine Dopingkontrolle vorgesehen war. In der Kabine habe der Däne "nicht unter Aufsicht des Dopingkontrollpersonals" gestanden, heißt es in der Urteilsbegründung. Albaek sei nach "ungefähr fünf Minuten" im Dopingkontrollraum erschienen. Die anschließende Kontrolle sei unauffällig verlaufen, das Kontrollergebnis war negativ.



Bei Würzburg hatten sich die Spieler Ibrahim Hajtic und Anthony Syhre nach dem Spiel beim VfR Aalen am 7. August "auf Anordnung des Würzburger Trainerstabes" zunächst zu einer Ansprache des Trainers in die Kabine begeben, obwohl sie für eine Kontrolle ausgewählt worden waren. Der Verein muss 5000 Euro zahlen, Hajtic und Syhre jeweils 1000 Euro, Trainer Michael Schiele 2000 Euro und der Anti-Doping-Beauftragte 1000 Euro.

(sid)

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