Vier Aufsteiger: DFB hält an Regionalliga-Plänen fest

von Marcel Breuer19:39 Uhr | 30.11.2018
Der Deutsche Fußball-Bund hält an einer Regionalliga-Reform mit vier Aufsteigern fest. «Vorrangigstes Ziel bleibt die Reduzierung der Regionalliga von fünf auf vier Staffeln, aus denen alle vier Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen», heißt es in einer DFB-Mitteilung.

Die geplante Protestaktion der Drittligisten an diesem Wochenende bezeichnete DFB-Vizepräsident Peter Frymuth als «nicht zielführend». In der Debatte um die Aufstiegsrelegation zur 3. Fußball-Liga hatten die 20 Clubs der dritthöchsten Klasse für den aktuellen Spieltag zu einer gemeinsamen Prostest-Aktion aufgerufen. Unter dem Motto «Stillstehen gegen den Stillstand» sollten alle Teams in den zehn Partien von Freitag bis Sonntag nach dem Anpfiff für eine Minute die Füße stillhalten.


Die Vereine fordern eine schnellstmögliche Rückkehr zu drei Absteigern und einen Erhalt der Eingleisigkeit der 3. Liga. Derzeit läuft eine zweijährige Übergangsphase, in der vier Clubs aus den fünf Regionalligen aufsteigen. Das bedeutet auch, dass seit dieser Saison vier Clubs aus der 3. Liga absteigen. Das hatten die Vereine kritisiert.

(dpa)

Relevante News

Regensburger Hoffmann nach Aalen ausgeliehen
10.07.2019 11:08 | Transferticker
Kieler Peitz wechselt zu Mainzer U23
17.01.2019 12:36 | Transferticker
Regionalliga: Arbeitsgruppe legt Reformmodell vor
26.11.2018 15:35 | 3. Liga & Regionalligen

Ich habe einmal drei Spieler auf einen Schlag ausgewechselt. Das wurde mir anschließend als Völkerwanderung ausgelegt.

— Ralf Rangnick auf die Frage, weshalb er zwei statt drei Profis zur Halbzeit ausgewechselt habe