„Komme hierher, um Titel zu gewinnen“ – Dost erklärt Brügge-Wechsel

von Felix Kunkel18:13 Uhr | 29.12.2020
Wechsel an Weihnachten: Bas Dost geht künftig für den FC Brügge auf Torejagd. Foto: Uwe Anspach/dpa
Bas Dost, der an Weihnachten von Eintracht Frankfurt zum FC Brügge wechselte, hat sich in Belgien zum Ziel gesetzt, weitere Titel zu gewinnen. Das sagte der 31-Jährige in einem Interview und erklärte zugleich weitere Gründe für seinen Winter-Transfer.

Sonntag, 10.01.2021



„Brügge wollte mich wirklich“

Im Gespräch mit der niederländischen „AD“ verriet Dost, wie es zu seinem Engagement bei Brügge kam. „Nach meinem letzten Spiel für Frankfurt gab es wieder Kontakt. Am Ende ging alles schnell“, so der Stürmer. „Brügge hat gezeigt, dass sie mich wirklich wollten. Das hat man von allen Seiten bemerkt. Als Spieler suchst du immer nach diesem Gefühl.“

29

Bas Dost
BrüggeAngriffNiederlande
Zum Profil

Person
Alter
31
Größe
1,96
Gewicht
78
Fuß
R
Saison 2020/2021

Jupiler League

Spiele
8
Tore
5
Vorlagen
-
Karten
---


Nach einer zuletzt nicht ganz optimalen Zeit in der Bundesliga, will Dost nun wieder mit regelmäßigen Toren überzeugen. „Ich gehe mit viel Selbstvertrauen hierher“, stellte der Rechtsfuß klar. Ein Gespräch mit dem Brügge-Trainer Philippe Clement, habe ihn letzlich vollkommen von einem Wechsel überzeugt. „Der Trainer hat erklärt, wie er meine Rolle sieht. Dem konnte ich voll und ganz zustimmen. Meine Stärke liegt im Sechzehner“, erzählte Dost. Auch das Trainingsgelände und die herzliche Atmosphäre in Brügge habe ihn in seiner Wahl bekräftigt.

FC Brügge
Jupiler League
Rang: 1Pkt: 63Tore: 58:18



Meisterschaft als Ziel: „Habe noch keine erlebt“

Mit den Belgiern will Dost zudem jenes erreichen, was bei einem Verbleib in Frankfurt schwierig geworden wäre. „Ich habe bereits einige Pokale gewonnen und war einige Male Torschützenkönig, aber ich habe noch keine Meisterschaft erlebt. Das möchte ich in meiner Karriere noch erreichen. Ich komme hierher, um Titel zu gewinnen“, gab der Niederländer zu Protokoll. Die Chancen stehen gut, Brügge führt nach 19 Spielen die Tabelle an. Auch die Aussicht auf Einsätze in der Europa League lockten Dost zu seinem neuen Klub.





Der Vorteil von Trainern wie Branko Zebec und Ernst Happel war ihre kuriose Sprache. Die Spieler mussten sich stark konzentrieren, um zu verstehen, was sie meinten. Deshalb kam ihre Botschaft so gut rüber.

— Felix Magath