Juve und PSG begleiten Bayern ins Champions-League-Achtelfinale

von Jean-Pascal Ostermeier23:56 Uhr | 06.11.2019
Mauro Icardi schießt Paris ins CL-Achtelfinale
Paris St. Germain und Juventus Turin stehen in der Champions League neben dem deutschen Fußball-Meister Bayern München schon als Achtelfinalisten fest. PSG hat nach dem 1:0 (1:0) gegen den FC Brügge in der Gruppe A seinen Platz in der Runde der besten 16 ebenso bereits sicher wie Juve in Bayer Leverkusens Gruppe D durch ein 2:1 (1:1) bei Lokomotive Moskau.


Die erste Chance zum Sprung in die K.o.-Runden ungenutzt ließ hingegen der englische Champion Manchester City. Das Team von Startrainer Pep Guardiola ließ in der Gruppe C beim 1:1 (1:0) mit insgesamt drei Torhütern beim zuvor punktlosen Schlusslicht Atalanta Bergamo erstmals im laufenden Wettbewerb Zähler liegen und kann theoretisch noch von seinen Verfolgern Dinamo Zagreb und Schachtjor Donezk, die sich 3:3 (1:1) trennten, abgefangen werden.

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3--


Real Madrid und Tottenham Hotspur erspielten sich unterdessen ihre ersten Matchbälle zum Achtelfinal-Einzug. Real hat hinter Paris durch seinen deutlichen 6:0 (4:0)-Erfolg gegen den Tabellenletzten Galatasaray Istanbul schon fünf Punkte Vorsprung auf Brügge. Die Spurs vergrößerten in Münchens Gruppe B auf Platz zwei durch ein 4:0 (1:0) bei Roter Stern Belgrad ihr Polster vor den Serben auf immerhin vier Zähler.



Paris buchte wie München seinen Achtelfinalplatz mit einer weiterhin weißen Weste. Das entscheidende Tor für das Team des deutschen Trainers Thomas Tuchel, der Julian Draxler auf der Bank ließ und auf Thilo Kehrer sowie Superstar Neymar wegen Verletzungen verzichten musste, erzielte Mauro Icardi (22.). PSG-Keeper Keylor Navas parierte einen Foulelfmeter von Mbaye Diagne (76.).

Für Real stellte Rodrygo per Doppelpack (4. und 7.) die Weichen auf Sieg, ehe Sergio Ramos (14., Foulelfmeter) und Karim Benzema (45.) noch vor der Pause alles klar machten. Nach dem Seitenwechsel schraubten erneut Benzema (81.) und Rodrygo (90.+2) das Ergebnis noch höher.


In Moskau schoss der Ex-Münchner Douglas Costa Turin nach seiner Einwechslung für Ex-Weltmeister Sami Khedira mit seinem Siegtor (90.+3) ins Achtelfinale. Der Treffer des Brasilianers nach der ersten Gäste-Führung durch Aaron Ramsey (4.) und dem Ausgleich durch Alexej Miranschuk (12.) verbesserte außerdem Leverkusens Ausgangsposition im Fernduell mit dem russischen Klub von Ex-Weltmeister Benedikt Höwedes um Platz drei, in dem die Rheinländer mit den Russen gleichziehen konnten.

Manchester steuerte nach der Führung durch Raheem Sterling (7.) schon auf Achtelfinalkurs, ehe zunächst Gabriel Jesus einen Strafstoß verschoss (43.) und danach Mario Pasalic (49.) den Ausgleich der Italiener markierte.

Kurios: Citizens-Torwart Claudio Bravo sah nach seiner Einwechslung zur Pause für den verletzten Ederson neun Minuten vor dem Abpfiff wegen einer Notbremse die Rote Karte. Feldspieler Kyle Walker musste in den Schlussminuten zwischen die Pfosten.

Tottenham schüttelte Belgrad letztlich souverän ab. Nach der Pausenführung durch Giovani Lo Celso (34.) sorgten der frühere Bundesliga-Profi Heung-Min Son mit einem Doppelschlag (57. und 61.) und Christian Eriksen (84.) für die Entscheidung.

(sid)

Es ist mir völlig egal, was es wird. Hauptsache, er ist gesund.

— Mehmet Scholl als werdender Vater