Leipzigs Poulsen: Kommen in der Champions League weiter

von Marcel Breuer09:50 Uhr | 16.07.2019
Yussuf Poulsen ist mit RB Leipzig zum zweiten Mal für die Champions League qualifiziert. Foto: Hendrik Schmidt
Angreifer Yussuf Poulsen setzt auf das erstmalige Weiterkommen von RB Leipzig in die K.o.-Runde der Champions League. Zudem will der 25 Jahre alte Däne nicht gegen einen baldigen Meistertitel des sächsischen Fußball-Bundesligisten wetten.

«Da halte ich nicht dagegen», sagte Poulsen der «Bild» zu der Wette von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß, dass Leipzig in den nächsten drei Jahren Meister werde. «Es wäre vielleicht der nächste Schritt, den wir irgendwann gehen könnten. Letzte Saison waren wir jedenfalls noch nicht bereit dafür. Und dieses Jahr haben wir wieder die dreifache Belastung mit der Champions League auf höchstem Niveau. Da wird es auch schwer. Schauen wir, was die nächsten Jahre bringen.»

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Yussuf Poulsen
RB LeipzigAngriffDänemark
Zum Profil

Person
Alter
25
Größe
1,93
Gewicht
84
Fuß
R
Saison 2019/2020

Bundesliga

Spiele
7
Tore
1
Vorlagen
2
Karten
2--


Nach dem dritten Platz in der Bundesliga-Vorsaison sind die Leipziger nun mit ihrem neuen Trainer Julian Nagelsmann zum zweiten Mal in der Königsklasse dabei. Bei der Premiere 2017/18 hatte RB als Gruppendritter hinter Besiktas Istanbul und dem FC Porto den Sprung ins Achtelfinale der Champions League verpasst. Dieses Mal werde sein Team die Gruppenphase überstehen, «ganz einfach: Weil wir besser sind als vor zwei Jahren», sagte Offensivspieler Poulsen. «Jeder Spieler hat sich weiter entwickelt. Das macht uns reifer für diese Aufgabe.»

(dpa)

Ja, immer wenn wir ein Länderspiel hatten, musste ich vorher in den streng bewachten Palast kommen und ihm Aufstellung und Taktik mitteilen. Und dann gab's auch Taschengeld von ihm, das sie gerade frisch im Palast unten gedruckt hatten. Die Scheine waren immer noch feucht, klebten zusammen und rochen nach Farbe. Aber ich konnte ohne Probleme damit bezahlen.

— Sepp Piontek über sein Verhältnis zum Diktator von Haiti, als er dort Nationaltrainer war