Dieser HSV-Transfer zündete noch nicht

von Carsten Germann06.03.2026 | 23:12 Uhr
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Foto: Imago

Die SV Elversberg ist zumindest vorerst zurück auf den Aufstiegsplätzen – Die Saarländer rangen am frühen Freitagabend den 1. FC Magdeburg mit 1:0 (0:0) nieder. Es war der siebte Sieg für „Die Elv“ in einem Spiel gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel.  

Dieser HSV-Transfer zündete noch nicht

  • Bei diesen Spielen feierte die SVE die höchsten Saisonsiege – 4:0 in Magdeburg und 6:0 gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth.
  • Gut so, denn gegen die späteren Absteiger SSV Ulm und SSV Jahn Regensburg verspielte die SVE Elversberg im letzten Jahr den Aufstieg, holte nur vier von zwölf möglichen Punkten-
  • Zwei Zähler mehr hätten zum direkten Sprung in die Bundesliga gereicht, als kleinstem Standort aller Zeiten…
  • Dass die Elversberger nach 25 Spieltagen mit 48 Punkten wieder vom Bundesliga-Aufstieg träumen dürfen, hatte sich nach den Winter-Transfers von Top-Torjäger Younes Ebnoutaleb (zwölf Treffer), der sich für acht Millionen Euro Eintracht Frankfurt anschloss, und Otto Stange, dessen Leihe der HSV abbrach, nicht abgezeichnet.

Wer ist der teuerste Transfer der SV Elversberg?

  • Younes Ebnoutaleb wurde zum teuersten Abgang der Elversberger Klub-Historie.
  • Umgekehrt holte man mit David Mokwa (21) von 1899 Hoffenheim für 1,5 Mio. Euro Ablöse den teuersten Spieler der Vereinsgeschichte an die Kaiserlinde.

Auf Leihbasis kam der Niederländer Immanuel Pherai (24) vom Hamburger nach Elversberg.

Doch der Mittelfeldspieler, der vor seiner Zeit beim HSV auch für Eintracht Braunschweig und Borussia Dortmund II gespielt hatte, kommt mit seiner Rolle im Zentrum noch nicht zurecht.

„So fehlt dem Team die Selbstverständlichkeit“, urteilte das Kicker-Sportmagazin (Donnerstags-Ausgabe) im Vorfeld des Spiels gegen Magdeburg.

  • Pherai blieb gegen den FCM auch im vierten Zweitliga-Spiel ohne Tor-Beteiligung.
  • Der Franzose Mokwa hat indes schon dreimal für die SVE getroffen, unter anderem beim 1:1 bei Holstein Kiel am 24. Spieltag.
  • Für die Magdeburger ging die Horror-Serie gegen Top-Teams der 2. Liga indes weiter: Der Europacupsieger der Pokalsieger von 1974 holte gegen die Mannschaften von den Top-5-Tabellenplätzen nur einen von 24 möglichen Punkten.