Polen und Russland für Fußball-EM 2020 qualifiziert

von Marcel Breuer23:35 Uhr | 13.10.2019
Die russischen Spieler feiern das 5:0 gegen Zypern. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa
Die Nationalmannschaften Polens und Russlands haben sich für die Endrunde zur Fußball-EM 2020 qualifiziert.


Nach dem 2:0 (0:0) über Nordmazedonien ist die polnische Auswahl das vierte Team nach Belgien und Russland (Gruppe I) sowie Italien (Gruppe J), das den Sprung zur EM vorzeitig geschafft hat.

Die Polen taten sich in einer hart geführten Partie in Warschau lange Zeit schwer. Die Führung erzielte der gerade eine Minute zuvor eingewechselte Przemyslaw Frankowski (74.) - der bisherige Teamkollege des zurückgetretenen Bastian Schweinsteiger bei Chicago Fire. Die Vorlage leistete Bayern-Torjäger Robert Lewandowski, der aber im gesamten Spiel von der gegnerischen Abwehr hart attackiert wurde und nicht wie gewohnt zum Zuge kam. Für die Entscheidung sorgte Torjäger Arkadiusz Milik vom SSC Neapel in der 80. Minute.

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Przemyslaw Frankowski
Chicago FireMittelfeldPolen
Zum Profil

Person
Alter
24
Größe
1,75
Gewicht
68
Fuß
R
Saison

EM

Spiele
6
Tore
1
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-
Karten
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Gut im Rennen um die EM-Tickets liegt hinter den Polen (19 Punkte) als Zweiter der Gruppe G auch Österreich (16), das sich dank des Kopfballtreffers des Hoffenheimers Stefan Posch in Ljubljana mit 1:0 (1:0) gegen Slowenien behauptete.

Zuvor hatte sich Russland dank eines überzeugenden 5:0 (2:0)-Erfolges auf Zypern für die EM qualifiziert. Die Russen rangieren nach dem siebten Sieg im achten Spiel mit 21 Punkten auf Platz zwei der Gruppe I hinter Belgien (24) und können nicht mehr verdrängt werden. Für den letztjährigen WM-Gastgeber traf in Nikosia Denis Tscheryschew vom FC Valencia zweimal (9./90.+2). Die weiteren Treffer erzielten Magomed Osdojew (22.), Artjom Dziuba (79.) und Alexander Golowin (89.).



Vizeweltmeister Kroatien muss hingegen weiter warten. In Cardiff reichte es für den Tabellenführer der Gruppe E nur zu einem 1:1 (1:1). Hinter dem Spitzenreiter (14 Punkte) haben auch Ungarn (12/1:0 gegen Aserbaidschan) und die Slowakei (10) noch Chancen auf das EM-Ticket.

(dpa)

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