Klopp-Schwärmereien: Zorc hält Diskussion für «Kinderkram»

von Marcel Breuer10:11 Uhr | 20.10.2019
Michael Zorc hält die Diskussionen um Trainer Lucien Favre für «Kinderkram.». Foto: Guido Kirchner/dpa
Manager Michael Zorc von Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hält die Diskussionen um Trainer Lucien Favre in Folge der Buch-Veröffentlichung von Club-Chef Hans-Joachim Watzke für «Kinderkram.»

Watzke hatte in dem Buch gestanden, dass er Ex-Trainer Jürgen Klopp wegen einer möglichen Rückkehr angefragt habe. Das sei aber 2017 gewesen und nicht direkt vor Favres Verpflichtung im Sommer 2018, betonte Zorc im ZDF-«Sportstudio» und erklärte: «Jeder weiß, dass Jürgen Klopp hier verehrt wird. Aber das hat doch nichts mit der Autorität des aktuellen Trainers zu tun.» Für den unglücklichen Zeitpunkt der Buch-Veröffentlichung könne Watzke nichts, «das ist eine Frage der Verlage».

Michael Zorc
MittelfeldDeutschland
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Person
Alter
57
Daten

Bundesliga

Spiele
463
Tore
131
Vorlagen
-
Karten
7212


Zuvor hatte unter anderem der frühere Welt- und Europameister Jürgen Kohler Kritik geübt. Er halte zumindest den Zeitpunkt der Buchveröffentlichung für schwierig, hatte der langjährige Dortmunder Abwehrchef der «Sport Bild» gesagt: «Die Borussia hat bislang nicht souverän gespielt. Aki Watzke hat es sicher nicht mit Vorsatz gemacht, aber unbewusst schadet er dem eigenen Trainer.»

(dpa)

Jürgen Klopp
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Sicher, Reina hat das Tor erstklassig erzielt. Aber er durfte die Kugel doch gleich dreimal wie ein Artist hochhalten und dann reinhauen. Das hätte es früher nicht gegeben. Da wäre einer dazwischen gefegt und Billy wäre erst wieder vor seiner alten Haustür in Unna gelandet.

— Hermann Gerland