Max Meyer: Bundesliga-Rückkehr «momentan noch kein Thema»

von Marcel Breuer12:44 Uhr | 03.06.2020
Steht in England bei Crystal Palace unter Vertrag: Max Meyer. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Der frühere Schalke-Profi Max Meyer hat derzeit keine Pläne, nach Deutschland zurückzukehren, sagte der 24-Jährige, der in England bei Crystal Palace unter Vertrag steht, im Interview dem ZDF.

«Das ist jetzt momentan noch kein Thema», sagte Meyer auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr in die Bundesliga oder sogar zum FC Schalke vorstellen könne. Über einen vorzeitigen Abschied aus London habe er bisher nicht nachgedacht. «Ich fühle mich hier wohl und habe auch noch ein Jahr Vertrag», so Meyer. Im Fußball wisse man nie, was passiert. «Aber ich habe bisher keinen Gedanken daran verschwendet, jetzt im Sommer zu wechseln.»

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Max Meyer
Crystal PalaceMittelfeldDeutschland
Zum Profil

Person
Alter
24
Größe
1,73
Gewicht
67
Fuß
R
Saison 2019/2020

Premier League

Spiele
16
Tore
-
Vorlagen
-
Karten
1--


Das Geschehen bei seinem Ex-Club, den Meyer im Sommer 2018 im Streit verlassen hatte, verfolgt er immer noch. «In den zwei Jahren, seit ich nicht mehr da bin, habe ich vielleicht zwei, drei Spiele verpasst, weil wir parallel gespielt haben», erzählte der Mittelfeldspieler. «Aber wenn ich es schaffe, gucke ich mir immer Schalke an.» Dem Verein fühle er sich weiter verbunden.

In der Premier League lief es zuletzt nicht so gut für Meyer. In der laufenden Saison, die wegen der Corona-Krise unterbrochen wurde und erst am 17. Juni fortgesetzt wird, kam Meyer in 29 Spielen nur 13-mal zum Einsatz. Ein Fehler sei der Wechsel nach England trotzdem nicht gewesen. «Ich bereue es nicht», betonte Meyer, der sich auf den Liga-Re-Start freut. «Ist schon ne geile Erfahrung hier zu sein.»



In den kommenden Wochen und Monaten ohne Publikum im Stadion zu spielen, sei «gewöhnungsbedürftig», findet der Palace-Profi. «Es wird spannend zu sehen, wie die Teams damit umgehen. Ich denke nicht, dass die Liga darunter leiden wird, was den Fußball angeht, es wird trotzdem ansehnlich bleiben», sagte Meyer. «Aber auf Dauer ist es ohne Fans nicht machbar.»

(dpa)

Reck müsste öfters sein 350. Spiel machen.

— Ernst Huberty