Knallkörper auf Spielfeld explodiert: Spielunterbrechung in Marseille

von Jean-Pascal Ostermeier23:42 Uhr | 25.01.2019
Eklat in der Ligue 1: Wegen eines auf dem Spielfeld explodierten Feuerwerkkörpers ist das Punktspiel zwischen Frankreichs früheren Fußball-Meistern Olympique Marseille und OSC Lille in der zweiten Halbzeit unterbrochen worden. 35 Minuten später pfiff der Schiedsrichter die Begegnung wieder an.


Zwölf Minuten nach der Pause war ein Knallkörper an der Seitenlinie unmittelbar vor den Füßen der OM-Profis Kevin Strootman und Jordan Amavi explodiert. Der Referee beorderte daraufhin beide Mannschaften in die Kabine und setzte das Match erst nach Sicherheitsgarantien der Gastgeber wieder fort. Über die Identität des verantwortlichen "Pyro-Teufels" lagen am Freitagabend zunächst keine Informationen vor.



Marseille, dessen Fans aus Protest gegen die Vereinsführung in den ersten zehn Minuten des Spiels nicht auf die Tribüne gekommen waren und danach einen Stimmungsboykott durchführten, droht wegen des gefährlichen Zwischenfalls eine schwere Strafe. Denn bereits 2016 hatte die Begegnung der Südfranzosen gegen den FC Metz wegen eines vergleichbaren Vorfalls unterbrochen werden müssen.

(sid)

Für kölsche Verhältnisse bin ich doch sowieso schon der Wenger.

— Peter Stögers Antwort zum Wunsch von Kölns Vize-Präsident Toni Schumacher, er solle der "kölsche Wenger" werden. Stöger war zu dem Zeitpunkt rund vier Jahre als FC-Trainer im Amt.