Das Double als Ziel: Diese Spielerinnen sind die Players to watch bei den BVB-Frauen

von marcel.gross16:02 Uhr | 16.09.2021
Das Double als Ziel: Diese Spielerinnen sind die Players to watch bei den BVB-Frauen

Nach einer langen Vorbereitung stand für die Frauen von Borussia Dortmund am letzten Sonntag das erste Pflichtspiel ihrer Vereinsgeschichte auf dem Programm. Gegen die Damen des BV Brambauer setzte sich das Team mit einem spektakulären 8:0 Sieg durch. Nun steht am morgigen Freitag das erste Spiel im Pokal auf dem Plan. Um das erklärte Ziel, das Double, zu erreichen, bedarf es einige Schlüsselspielerinnen im Kader der Schwarzgelben. Auch wenn über allem das Team steht und jede Spielerin wichtig werden wird, sind im nachfolgenden drei „Players to watch“ aufgelistet, welche in der Saison besonders wichtig werden könnten.

Ann-Katrin Lau 

Ann-Katrin Lau ist, sowie der Großteil des Kader von klein auf BVB-Fan gewesen. Nun darf sie ihren Traum leben und für ihren Lieblingsverein auflaufen. Schon in ihrer ersten Saison für den BVB könnte die 27-jährige Stürmerin zum entscheidenden Puzzlestück in der Offensive der Dortmunderinnen werden. In den sechs Partien in der Vorbereitung erzielte Lau starke vier Treffer und legte zwei weitere Tore für ihre Mitspielerinnen auf, Bestwert in der Dortmunder Mannschaft. Im ersten Pflichtspiel brillierte Lau mit einem Tor und einer Vorlage. Doch nicht nur ihre Scorerqualitäten machen Lau wichtig für die Mannschaft. Die Stürmerin des BVB besitzt zudem eine gute Ballbehandlung, welche für ein hohes technisches Vermögen spricht. Somit kann Lau nicht nur als Abschlussstürmerin wichtig werden, sondern auch als Vorlagengeberin.



Schafft sie es, ihre Statistik auch in den Pflichtspielen zu halten, kann Lau ein entscheidender Faktor für die Meisterschaft der BVB-Frauen werden.

Lisa Klemann 

Wenn es um das Thema Erfahrung geht, dann dürfte niemand im Kader der Dortmunderinnen mehr haben als Lisa Klemann. Die 33-jährige Abwehrspielern ist zu Beginn der Saison vom SV Berghofen aus der Regionalliga West zurück in die Kreisklasse gewechselt, nur um für den BVB zu spielen. Dies tat Klemann, obwohl sie mit ihrem Verein gerade in die zweite Frauen-Bundesliga aufgestiegen ist. In der Saison 2019/20 war sie mit ihrem damaligen Verein sogar im DFB-Pokal vertreten und scheiterte erst in der zweiten Runde gegen die Frauen des VfL Wolfsburgs, welche sich später gegen die SGS Essen im Finale zu den Pokalsiegerinnen krönten. Klemann besitzt dementsprechend ein großes Maß an Erfahrung, welche dem Spiel und den jungen Spielerinnen mit Sicherheit gut tun wird. Bringt sie ihre Qualitäten, welche weit über dem Niveau der Kreisliga liegen, auf den Platz, kann die Kapitänin des BVB eventuell bald schon den nächsten Aufstieg feiern.



Hannah Goosmann 

Mit ihren erst 17 Jahren gehört Hannah Goosmann zu den eher unerfahrenen Spielerinnen im Kader des BVB. Trotzdem war schon in den ersten Spielen in der Vorbereitung zu erkennen, welche Qualitäten die junge Mittelfeldspielerin besitzt. In den sechs Spielen in der Vorbereitung konnte Goosmann bereits drei Treffer selbst erzielen und lag einen weiteren Treffer auf. Im ersten Pflichtspiel gelang dem vielversprechenden Talent direkt selbst ein eigenes Tor. Dies gelang Goosmann aus der Position der zentralen Mittelfeldspielerin heraus.
Somit bildet die erst 17-jährige die Schnittstelle zwischen der Defensive und der Offensive. Dabei glänzt sie selbst durch ihre Übersicht für ihre Mitspielerinnen und strahlt dabei selbst noch Torgefährlichkeit aus.
Hinzukommt bei Hannah Goosmann noch ein weiterer Vorteil. Aufgrund ihres jungen Alters ist sie noch sehr entwicklungsfähig und kann, sofern sie es selber möchte, viele Jahre die neue Mannschaft des BVB prägen.







Ich habe nie eine Torchance überhastet vergeben. Lieber habe ich sie vertändelt.

— Willi Lippens